Mehr Kraft dank Allrad: Unterwegs auf allen vieren

Front- oder Heckantriebler kommen im Matsch und Schnee gut voran. Doch irgendwann ist Schluss – und ohne Allrad geht gar nichts mehr. Die Zauberformel lautet: Vier angetriebene Räder bringen doppelt so viel Kraft auf die Straße als zwei.

Allrad-Modell Subaru WRX STI
Allrad-Modell Subaru WRX STI Foto: Subaru

Allrad ist also eine Antriebsart, bei der die Motorkraft eines Fahrzeugs – im Gegensatz zu Front- oder Heckantrieb – auf alle bodenberührenden Räder einwirkt. Die gängisten Bezeichnungen dafür sind 4x4, 4WD, AWD, ALL4 und 4DRIVE.

Was bringt's?

Der Allradantrieb dient zur Erhöhung der Traktion und ermöglicht Fahrten in schwierigem Ge­lände. Er kommt heutzutage auch verstärkt zur Verfeinerung des Fahrverhaltens auf der Straße zum Einsatz. Allradler lassen sich meist auch leichter "beherrschen" – weniger Über- und ­Untersteuern. Doch Vorsicht ist geboten: Auf nasser, ver­eister oder verschneiter Fahrbahn kann der Allradantrieb ein falsches Sicherheitsgefühl suggerieren – der Bremsweg wird dadurch auch nicht kürzer.

Range Rover Sport SVR
Range Rover Sport SVR Foto: Land Rover

Im Vorab-Test

Auch in der fünften Generation ist der Subaru WRX STI präzise beherrschbar. Die Vorzüge des sechsfachen Rallye-Weltmeisters: sehr direkte Lenkung, optimale Kraftverteilung und verstärktes, straffes Fahrwerk. Ein 300 PS-starker 2,5-Liter-16V-Turbo katapultiert den Japaner in 5,2 Sekunden von 0 auf 100. Auch das Drehmoment kann sich sehen lassen – schon ab 2.000 Umdrehungen stehen 300 Newtonmeter zur Verfügung. Für besonderen "Zirkelspaß" sorgt die Verlagerung des Drehmoments auf das kurvenäußere Rad.

Allrad
Foto: Hersteller

Auch schon gefahren

Mini springt ebenfalls auf den Allrad-Zug auf. Bestes Beispiel dafür ist der Cooper D Paceman ALL4. 112 PS und ein 1,6-Liter-Diesel-Motor machen nicht nur in der Stadt, sondern auch auf Landstraßen Spaß. Wie von Mini gewohnt, ist die Lenkung im Paceman knackig, auch die Traktion ist mit sehr gut zu bewerten. Punkto Verbrauch könnte das kleine SUV etwas genügsamer sein – im Test waren es 6,5 Liter Diesel.

Probefahrt mit Subaru:

www.subaru.at

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