Mazda CX-3 im Test - der Bonsai-Sauger

In Zeiten, in denen wir uns alle an Turbolöcher und Turboschub gewöhnt haben, fährt der aktualisierte Mazda CX-3 mit einem Saugbenziner vor. Ist das ein Nachteil? Der kleine, flotte Bruder des CX-5 im Weekend-Test

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Foto: Weekend Magazin
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Der CX-3 liegt auf Platz drei unter allen japanischen Autos, die in Österreich heuer verkauft wurden. Nur der Mazda CX-5 sowie Nissans Qashqai liegen vor dem SUV. Wobei der kleine „Geradenochkompakte“ eine Mischung aus SUV und Crossover ist. Zwar sitzt man eine Spur höher, aber eben nicht auf einem Hochsitz. Optisch wirkt der CX-3 geduckt und sportlich – fast, wie ein normaler Kompakter. Dies und das coole Design dürfte jedenfalls beim Käufer gut ankommen. Was ist aber neu am Topseller aus Japan?

Neu sind die adaptiven LED-Matrixscheinwerfer, eine elektronische Handbremse, das Geräuschniveau wurde verbessert und ein adaptiver Tempomat fährt nun auch mit. Der regelt automatisch die Geschwindigkeit, zum vorausfahrenden Auto. Das i-Activsense-Sicherheitspaket hat Mazda um eine Einparkhilfe vorne erweitert. Und nicht unwichtig: Apple CarPlay oder Android Auto sind optional erhältlich.

Fahreindruck

Wie gesagt, der Test-CX-3 ist mit einem 150 PS Saug-Benziner (alternativ gibt es den 115 PS Benziner sowie den 1,8 -Liter-Diesel mit 115 PS) ohne Turbo bestückt. Klar fährt sich so ein Sauger anders als ein Turbo, aber mit einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 8,8 Sekunden geht es ganz schön flott zur Sache. Man muss eben hin und wieder einen Gang runter schalten. Zudem sind Saugmotoren in der Regel weniger reparaturanfällig. Auf brutales Downsizing hat Mazda ebenfalls verzichtet – mächtige zwei Liter Hub-
raum stehen zur Verfügung! Der Verbrauch? Mazda gibt für den Allradler 7 Liter an. Im Test lagen wir bei 7,8 Litern. Wir haben selten ein Auto gefahren, das mit den Werksangaben so nahe an der Realität lagen. Unterm Strich ist der Turbo nicht sonderlich abgegangen. Wie immer bei Mazda hat uns das 6-Gang-Schaltgetriebe gefallen – sehr knackig. Im Innenraum das typische Mazda-Design mit klaren Linien. Harter Kunststoff wird gut kaschiert.  Alles wirkt sehr aufgeräumt. Im Grunde ein für diese Klasse sehr gelungenes Cockpit.

Preis

Der Startpreis für den neuen Mazda CX-3 liegt bei 19.790,- Euro für den 121-PS-Benziner. Das Testfahrzeug in der Revolution Top Ausstattung wie Allrad, Head-up-Display, Leder und anderen Nettigkeiten startet bei 30.290,- Euro.

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