Cockpit "deluxe": Phantom Drophead Coupé Nighthawk

Ein Tarnkappenflugzeug ist Namenspatron und Inspirationsquelle für das neue Rolls-Royce-Sondermodell. Zu Recht, denn die dezente Tarn-Karosserie verbirgt ein ungewöhnliches Cockpit. Hier ein paar Einblicke!

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Die Lackierung in Metallic-Schwarz ist beim Phantom wohl das genaue Gegenteil zu "individuell" Foto: Rolls-Royce
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Rolls-Royce Phantom Nighthawk: Äußerlich sieht das Sondermodell aus wie viele Drophead Coupés Foto: Rolls-Royce
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Im Innenraum gibt es schwarzes Leder mit roten Ziernähten Foto: Rolls-Royce
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Einen krassen Gegensatz zum Rest bilden die Instrumente in Carbon-Optik - und dann auch noch mit orangeroten Zeigern ... Foto: Rolls-Royce
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Das Sondermodell soll nur neunmal gefertigt werden. Die Plakette am Türeinstieg dokumentiert es Foto: Rolls-Royce
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Der Nighthawk ist nur für die USA gedacht. Vielleicht entspricht die kühne Kombination aus Sportlichkeit und Luxus doch eher amerikanischen Vorlieben? Foto: Rolls-Royce
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Fragwürdige Individualisierungen gibt es auch bei getunten Rolls-Royce wie diesem Ghost von Mansory Foto: Rolls-Royce
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Nochmal Mansory: Innenraumgestaltung im Drophead Coupé Bel Air von 2008 Foto: Rolls-Royce
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Wie wärs mit etwas mehr Frische im Innenraum? Eine Lösung von Mansory für den Ghost von 2010 Foto: Rolls-Royce
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Ein Rolls-Royce im Plüschanzug: Dieses Phantom Coupé ging 2014 beim Straßenrennen "Gumball 3000" an den Start Foto: Rolls-Royce

Zugegeben, der Rolls-Royce Phantom Nighthawk ist nur für den US-Markt gedacht und wird niemals nach Europa rollen. Aber mal unter uns: Einen Rolls-Royce Phantom kann sich ja sowieso keiner leisten, oder? Also, hier ist der neueste Rolls: Phantom Drophead Coupé Nighthawk lautet der komplette Name.

Nur neun Stück

Der Neuling bleibt garantiert eine exklusive Sache, denn Rolls-Royce will nur neun Stück produzieren. Zu den Inspirationsquellen für das Sondermodell gehörten Tarnkappen-Jets wie die Lockheed F-117 Nighthawk. Das Auto wird in Metallic-Schwarz lackiert und bleibt außen dezent. Innen haben die Designer jedoch richtig hingelangt, vor allem bei den Instrumenten: Diese sowie das Armaturenbrett sind in auffälliger Carbon-Optik gehalten. Dazu haben die drei Rundinstrumente weiße Ziffern und orangefarbene Zeiger, was eher an Rennwagen als an Luxuslimousinen erinnert. Nobel sieht dagegen die schwarzrote Lederausstattung aus, die sogar den Mitteltunnel und den Kofferraum einschließt.

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Einen krassen Gegensatz zum Rest bilden die Instrumente in Carbon-Optik - und dann auch noch mit orangeroten Zeigern ... Foto: Rolls-Royce

Individualisierung ohne Grenzen?

Vielleicht haben sich die Designer von der starken Phantom-Motorisierung zu der Sportoptik der Instrumente hinreißen lassen: Der V12 mit 460 PS sorgt im Drophead Coupé für einen Normsprint in 5,8 Sekunden. Oder aber die Gestalter haben nur eine besonders wahnwitzige Kombination gesucht. Denn es ging ihnen um die Individualisierungsmöglichkeiten: "Wir haben den Nighthawk in Auftrag gegeben, um unseren Kunden die Kreativität des Rolls-Royce-Bespoke-Teams zu demonstrieren. Maßanfertigungen sind die grundlegende Philosophie unserer Marke, und die Optionen werden nur durch die Vorstellungskraft unserer Kunden begrenzt,” erklärt Eric Shepherd, Chef von Rolls-Royce Nordamerika. Bleibt zu hoffen, dass die Vorstellungskraft der Kunden begrenzt bleibt - auf das ästhetisch Sinnvolle. Sonst müssen wir uns beim nächsten US-Urlaub noch fliederfarbene Rolls-Royce-Modelle mit Heckflügel, ausgestellten Radhäusern und Breitreifen ansehen.

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