Lexus RX 450h: Lichtgestalt statt Blender

Den richtigen Riecher haben, zur richtigen Zeit am richtigen Ort, eine Trendlawine lostreten: Das würden viele gerne von sich behaupten. Lexus hat das mit dem RX in vielfacher Hinsicht getan. Der Neue macht da keine Ausnahme und zündet – fast schon wie gewohnt – ein Innovationsfeuerwerk.

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Foto: Hersteller
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Ganze 30 Weltpremieren zählt Lexus auf, die es in der 30-jährigen Geschichte der Toyota-Premium Marke gab, darunter: Erste serienmäßige Satellitennavigation (1998), Achtstufen-Automatik (2006), erster Vollhybrid mit V8-Motor (2007), Laser-Punktschweißverfahren (2007), Hoverboard (2015), oder der erste Hersteller von mehr als einer Million Premium-Hybridfahrzeugen (2016). Nur drei Jahre nach der Millionenmarke sind es 1,6 Millionen Premium-Hybride, welche die Marke verbaute. Mit dem neuen RX wird diese Zahl wohl weiter markant steigen. Für das Modelljahr 2020 wurde das Premium-SUV weiter überarbeitet. Im Zentrum steht das populärste Modell, der RX 450h. Hier bleibt Lexus bei seinem Alleinstellungsmerkmal. Es gibt keinen Plug-In-Hybrid, sondern er bleibt beim Vollhybrid. Das heißt: Die Batterie wird nicht extern geladen, sondern holt sich ihren Strom beim Bremsen und Fahren.

Leuchtende Weltneuheit an Bord. Das Switchen zwischen E-Motor und Verbrenner fällt dabei nicht auf und noch eines ist bemerkenswert: Auf Landstraßen kann der Hochbeiner bis zu 50% auf den E-Motor zurückgreifen. Das bedeutet: Kein lästiges Warten an Stromtankstellen, oder elendslange Stunden an der Steckdose in der Garage. Komfortabler geht es nicht, und das gilt auch für den Rest des Fahrzeugs. Mit an Bord des 2020ers sind ein neuer Touchscreen und bessere Connectivity. Und was wäre ein überarbeiteter Lexus ohne Weltneuheit, die über allem strahlt? Natürlich gibt’s auch die im 2020er Modell, nämlich das neue „BladeScan“ Fernlicht. Damit werden keine Übergewichtigen unter die Lupe genommen, sondern vorausfahrende und entgegenkommende Autos werden deutlich früher erkannt. Es ist daher das bisher schnellste System am Markt. Kein Blenden der Verkehrsteilnehmer mehr, wie in älteren ähnlichen Systemen anderer Hersteller. Messungen ergaben, diese werden bereits bei 56 Metern Abstand erkannt, beim Vorgängermodell waren es noch 32. Ein echtes „Highlight“ eben.

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