Lexus CT 200h F Sport: Voll-Toll-Hybrid

Premium ohne Protz. Nur Vollpfosten mögen keinen Vollhybrid – zumindest gibt es heute wenig Gründe, keinen echten Hybridler wie den Lexus CT 200h zu fahren. Vor allem wenn es sich um einen gut ausgestatteten „Voll-Lexus“ handelt.

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Im EV-Modus fährt der CT 200h bis 45 km/h rein elektrisch. Foto: Werner Christl
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Die schwarzen Applikationen am Stoßfänger wirken sehr sportlich und passen zum schwarzen Dach. Foto: Werner Christl
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Außen und innen kommt die Farbe Rot zum Einsatz. Foto: Werner Christl
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Bis auf den fummeligen "Controller" für den Screen sitzt alles perfekt. Foto: Werner Christl
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Heckleuchten, Heckklappe sowie der hintere Stoßfänger wurden im Zuge des Facelifts überarbeitet. Foto: Werner Christl
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Foto: Werner Christl
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Foto: Werner Christl
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Foto: Werner Christl
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Foto: Werner Christl
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Foto: Werner Christl
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Foto: Werner Christl

Eines steht fest: Ein Lexus ist kein Auto, das alle fünf Minuten in Österreich um die Ecke schaut. Irgendwie ist die japanische Pre­miummarke auch nach Jahren noch ein Geheimtipp. Genau dies macht vielleicht den Reiz des CT 200h aus. Kein Auto, das mit der Masse mitschwimmt – Premium ohne Protz und irgendwie trotz scharfen Facelifts nicht zu polarisierend.  Der kompakte, 4,35 Meter lange Japaner ist optisch ­etwas sportlicher geworden. Die Frontpartie wirkt nun durch die grau eingefassten Nebelscheinwerfer und die über den Scheinwerfern positionierten Tagfahrleuchten aggressiver. Am Heck gibt es neue Rückleuchten in L-Form sowie eine adaptierte Heckklappe und Stoßfänger. Dem getesteten F-Sport-Modell wird zusätzlich mit „böserem“ Kühlergrill und 17-Zöllern auf die Sprünge geholfen.

Eigenständig

Der Innenraum ist gut gelungen. Vor ­allem die mit der Außenfarbe korrespondierenden roten Lederbezüge und die Ein­fassung der Mittelkonsole kommen optisch toll rüber. Der Hauptscreen kann gesplittet werden. Nur die ­Bedienung via „Controller“ ist doch eine Fingerübung. Dafür ist die Menüführung sehr übersichtlich. Die Sitzposition wirkt fast wie in ­einem Sportwagen. Man sitzt relativ tief und wird von der breiten, beinahe mächtigen Mittelkonsole umrahmt. Gut wäre, wenn das Lenkrad noch etwas höher gestellt werden könnte.

So fährt er sich

Der CT 200h ist mit einem stufen­losen CVT-Getriebe ausge­stattet. Derartige Getriebe versetzt gestandene Europäer nicht immer in absolutes Verzücken, da der Motor eben beim Beschleunigen etwas aufheult. Zum CT 200h passt es aber sehr gut, da der Motor super gedämmt ist und durch die Mithilfe des Elektromotors die Systemleistung auf 136 PS steigt – Hybrid eben. Besser gesagt Vollhybrid – da ist man bei Toyota und Lexus sehr genau mit der Bezeichnung, weil ja manche Mitbewerber Mildhybride auf dem Markt haben, die die Bezeichnung Hybrid nicht wirklich verdienen. Beschleunigt wird übrigens in 10,3 Sekunden auf 100 km/h. Wer es eilig hat, hilft mit dem Sportmodus nach (zusätzlich gibt es ­Normal und Eco). Ein ganz klein wenig nörgeln müssen wir am Fahrwerk. Dieses arbeitet zwar absolut souverän, schluckt sehr gut jede Kurve ohne murren, lässt aber doch kleine Straßenbelagsunebenheiten durch. Beim Verbrauch spricht Lexus von 4,1 Litern – im Test lagen wir bei erfreulichen fünf bis 5,5! Zur Sicherheit: Pre-Crash-System, Spurwechselwarner, Verkehrszeichenerkennung, Safety System+ mit adaptivem Tempomat sind serienmäßig mit an Bord. Übersichtlich die Motorenauswahl: Es gibt nur den 99 PS (136) Vollhybrid. Dieser ist ab EUR 28.990,– zu haben. Der getestete F SPORT kostet ab EUR 34.590,–.

 

Technische Daten:

Systemleistung: 136 PS
Leistung-Benziner: 99 PS
Motor: 1.798 cm3 Vierzylinder
Verbrauch: 4,1 Liter
0 – 100 km/h: 10,3 Sekunden

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