So sieht der Kia Cee'd nach seinem Facelift aus

Einer von Kias Europa-Bestsellern ist der Cee'd. Jetzt hat der südkoreanische Auto-Hersteller den Kompaktwagen einer Frischekur unterzogen und dabei nicht nur an der Optik des Golf-Gegners gefeilt.

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Kia hat den Cee´d für das kommende Modelljahr 2016 überarbeitet Foto: Kia
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Der Kompaktwagen rollt ab Juli 2015 als geliftete Version zu den Händlern Foto: Kia
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Am Heck gibt es eine neue Schürze mit seitlichen Reflektoren Foto: Kia
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Die Rückleuchten arbeiten ab sofort mit LED-Technik Foto: Kia
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Der typische Tigernasen-Grill blieb erhalten. Die Schürze beinhaltet nun in Chrom gefasste Nebelleuchten Foto: Kia
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Auch das Kombimodell profitiert von den optischen Neuerungen Foto: Kia
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Alle Modelle stehen künftig auf neu gestalteten 16- oder 17-Zöllern Foto: Kia
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Der Cee´d SW nimmt den Golf-Variant ins Visier Foto: Kia
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Die dreitürige Coupé-Version hört auf den Namen Pro_Cee´d Foto: Kia
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Das Heck des Coupés fällt deutlich flacher ab als das von Kombi und Fünftürer Foto: Kia
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Klavierlack und mit Chrom umrahmte Instrumente sind neue optische Details im Cee´d Foto: Kia
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In der Mittelkonsole gibt es ein neues Sieben-Zoll-Display Foto: Kia
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Der Motor-Debütant: Im Cee´d lässt sich künftig auch ein Dreizylinder-Benziner mit einem Liter Hubraum ordern. 100 oder 120 PS leistet das Aggregat Foto: Kia
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Preise wurden bislang noch nicht bekannt gegeben. Die Garantie über sieben Jahre oder 150.000 Kilometer ist aber weiterhin inklusive Foto: Kia

Der Kompaktwagen ist mit rund 75.000 verkauften Exemplaren im Jahr 2014 einer der europäischen Bestseller der Marke. Mehr als eine Million Fahrzeuge rollten seit der Einführung vor neun Jahren von den slowakischen Produktionsbändern in Zilina. Damit das so weitergeht, hat der Hersteller den aktuellen Cee`d nun gründlich überarbeitet, um den Bestseller fit für das kommende Modelljahr 2016 zu machen.

Schürzen, Lampen, Felgen

Die Design-Neuerungen, erfinden das Modell zwar nicht neu, aber frischen es optisch auf: Der typische Kia-Tigernasen-Grill bleibt erhalten. Die Frontschürze ist nun etwas breiter ausgeformt und integriert mit Chromringen umrahmte Nebellampen sowie einen neuen ovalen Lufteinlass. Die Heckschürze ist ebenfalls überarbeitet worden und erhielt dabei Reflektoren an den Seiten, die einen sportlicheren Look erzeugen sollen. Dazu gesellen sich jetzt LED-Rückleuchten. Für die Radkästen gibt es neu gestaltete 16 und 17 Zoll große Leichtmetallfelgen.

Mehr Chrom für den Innenraum

Im Interieur blieb es, trotz vereinzelter Änderungen, bei der gewohnten Aufteilung. Im asymmetrisch aufgebauten Cockpit hält ein Chromkranz um die Instrumente Einzug. Auch um den Schalthebel, an den Türöffnern und an den Temperaturreglern wurde mit Chrom nicht gegeizt. Die Mittelkonsole ist nun in Klavierlack-Optik ausgeführt. In ihr befindet sich jetzt ein neues Sieben-Zoll-Display. Darüber hinaus erhält der neue Cee`d die typischen Assistenzhelfer wie Verkehrsschilderkennung, Tote-Winkel-Warner, Parkassistenten und Querverkehrswarner.

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Der Cee´d SW nimmt den Golf-Variant ins Visier Foto: Kia

Neuer 1,0-Liter-Turbobenziner

Die Dieselpalette des Cee`d besteht künftig aus dem auf die Euro-6-Norm umgerüsteten 1,6-Liter-Selbstzünder mit 110 beziehungsweise 136 PS. Die stärkere Variante ersetzt die bis dato verfügbare 128-PS-Version. Auf der Benzinerseite zieht ein gänzlich neues 1,0-Liter-Dreizylinder-Aggregat in den Motorraum des Cee`d. Der Europa-Debütant lässt sich als 100-PS- oder 120-PS-Ausführung mit jeweils 172 Newtonmeter Drehmoment ordern. Die bereits bekannten 1,4-Liter- und 1,6-Liter-Vierzylinder-Benziner bleiben dem Motorenportfolio des Kompaktwagens erhalten.

Jetzt mit Doppelkupplungsgetrieben

Exklusiv für den neuen 136-PS-Topdiesel wird im gelifteten Modell ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe verfügbar sein, welches dort die alte Sechsgang-Automatik ersetzt. Der Rest der Modellpalette wird weiterhin mit der manuellen Sechsgang-Schaltung ausgestattet. Beim 1,6-Liter-Benziner kann man sich darüber hinaus für die Sechsgang-Version des Doppelkupplungsgetriebes entscheiden.

Noch mehr Update-Punkte

Auch an der Lenkung und dem Fahrwerk wurde Hand angelegt. Beide Komponenten sollen nun deutlich präziser und komfortabler agieren. Darüber hinaus werden die Innenräume der Diesel-Modelle mit mehr Dämmmaterial versehen. Doppelt so viel schall- und vibrationabsorbierende Materialien kommen ab sofort in den Fußräumen, im Armaturenbrett und in den Belüftungen zum Einsatz.

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Klavierlack und mit Chrom umrahmte Instrumente sind neue optische Details im Cee´d Foto: Kia

Die GT-Modelle

Daneben werden auch die GT-Modelle einem Update unterzogen: Eine veränderte Lichtgrafik, ein sportlicheres Body-Kit und neue 18-Zöller unterscheiden die GTs von den normalen Cee`d-Exemplaren. Im Innenraum findet sich ein neues und unten abgeflachtes Lenkrad, GT-Logos, Chromakzente und Recaro-Sportgestühl. Der 1,6-Liter-Turbobenziner entwickelt 204 PS sowie ein maximales Drehmoment von 265 Newtonmeter. Ausreichend, um den sportlichen Kompaktwagen in 7,6 Sekunden auf Tempo 100 zu beschleunigen. Zum Verzögern lassen sich optionale 320-Millimeter-Scheiben an der Vorderachse ordern. Der Bremsweg aus einer Geschwindigkeit von 100 km/h beträgt dann 35 Meter.

Preise zur Markteinführung

Die überarbeiteten Cee`d-Modelle (Fünftürer, Coupé, Kombi) werden ab sofort bei den Kia-Händlern stehen. Preise sind bislang noch nicht bekannt, aber die bisherige Garantie über sieben Jahre oder 150.000 Kilometer ist weiterhin inklusive.

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