So fährt sich der Skoda Superb als Gebrauchter

Der Superb von Skoda bietet viel Auto für vergleichsweise schmales Geld. Auch steht der geräumige Tscheche mit VW-Technik bei der Begutachtung in den meisten Kapiteln recht gut da - selbst als Gebrauchter.

Skoda Superb - Cover
Viel Platz im Skoda Superb Foto: Skoda

Laut dem "TÜV-Report 2015" gibt es am Fahrwerk lediglich bei den Federn und Dämpfern gelegentlich Beanstandungen. Achsaufhängung und Lenkung sind dagegen überdurchschnittlich oft einwandfrei. Auch Licht, Bremsen, Auspuffanlage oder Motor und Getriebe geben wenig Grund zur Klage. Erst in darauf folgenden Jahren fällt der Superb etwas häufiger als andere Autos durch Ölverlust negativ auf.

Bei Pannen im Mittelfeld

Die Pannenhelfer sortieren den Superb bei der Pannenhäufigkeit im Mittelfeld ein. Bis zum Baujahr 2012 machten entladene Batterien öfters Ärger, bei älteren Modellen bis Baujahr 2007 riefen defekte Anlasser den Pannendienst auf den Plan, speziell bei Dieseln Defekte an der Einspritzpumpe. Beim Superb 1.4 TSI gab es bis zum Baujahr 2011 Probleme mit der Steuerkette.

Ladevolumen und Beinfreiheit

Der Skoda Superb der bald auslaufenden zweiten Generation misst 4,83 Meter in der Länge, das reicht für ein Ladevolumen von bis zu 1.865 Litern beim Superb Combi. In Sachen Beinfreiheit für Hinterbänkler setzt der Mittelklassewagen Maßstäbe. Dazu kommen interessante Details, wie die Heckklappe der Limousine, die sich wie ein gewöhnlicher Kofferraumdeckel öffnen lässt, aber auch als große Heckklappe wie bei einem Schrägheckmodell.

Motoren zur Auswahl

Die Motorenpalette des Superb reicht bei den Benzinern vom 1,4 Liter großen und 92 kW/125 PS starken Einstiegsmotor bis zum 3,6-Liter-V6 mit 191 kW/260 PS, der aber nur kurz im Programm war. Das Dieselangebot beginnt mit dem 1.6 TDI mit 77 kW/105 PS und endet beim 2.0 TDI mit 125 kW/170 PS. Allradantrieb ist sowohl für den Superb Combi als auch für die Limousine mit verschiedenen Motoren erhältlich.