Gebrauchtwagen im Check: Der Volvo V50

Auch nach Jahr und Tag sind die Bremsen beim Volvo V50 unverwüstlich. Aber wie sieht mit dem Rest des Wagens aus? Hier das Fazit zu Batterie-Leistung, Beleuchtung, Auspuff, Öl und Achsaufhängung.

Als T5 RDesign präsentiert sich der Volvo V50 als Sportkombi - Cover
Als T5 RDesign präsentiert sich der Volvo V50 als Sportkombi Foto: Volvo

Bei der Kfz-Hauptuntersuchung sieht es gar nicht so schlecht aus für den kompakten Volvo. Jedenfalls schneidet er laut dem "Tüv-Report 2015" deutlich besser ab als sein Vorgänger. Probleme gibt es gelegentlich mit der Auspuffanlage und mit Ölverlust. Bei älteren Modellen fällt die Achsaufhängung häufiger unangenehm auf. Und auch die Beleuchtung ist nicht immer fehlerfrei. Durchweg gute Noten verdient sich der ab 2004 gebaute V50 hingegen bei den Bremsen.

Die häufigsten Pannen

Wer glaubt, mit dem Volvo einen pannensicheren Begleiter zu fahren, den enttäuscht der ADAC. Zumindest bis 2008 gebaute V50 bleiben öfter liegen. Grund ist vor allem die Elektrik, wo neben den Batterien auch die Generatoren manchmal schlappmachen. Defekte Turbolader machen beim Baujahr 2006 Ärger, Störungen im Motormanagement bei Dieseln von 2011. Auch zahlreiche Rückrufe verzeichnet der ADAC.

Maße und Ausstattung

Nach dem gemeinsam mit Mitsubishi entwickelten V40, tat Volvo sich für den Nachfolger mit Ford zusammen und entwickelte eine gemeinsame Plattform, auf der neben dem Focus auch der Mazda3 entstand. Trotz der recht stattlichen Länge von 4,52 Metern bot der Schwede im Kofferraum nicht viel mehr Platz als ein Kompaktklässler. Zwischen 417 und gut 1300 Litern sind knapp, auf der Rückbank sieht es aber besser aus. Wobei man dem V50 optisch ohnehin nicht viel vorwerfen kann. Schlicht, aber modern wirkte er eigentlich noch immer.

Motor und Leistung

Mit 74 kW/100 PS startet das Leistungsspektrum des V50 bei den Benzinern, Schluss ist erst bei 169 kW/230 PS aus einem 2,5 Liter großen Fünfzylinder. Die Diesel leisten zwischen 80 kW/109 PS und 132 kW/180 PS. Daneben gibt es gleich zwei FlexiFuel-Versionen, die mit Benzin oder Bio-Ethanol betrieben werden können. Ein 1,8-Liter-Motor leistet 125 kW/177 PS, eine Version mit 2,0 Liter großem Motor kommt auf 107 kW/145 PS.

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