Das Auto, das mitdenkt: Der Connectivity-Kombi von Mercedes

Der Fast-Alles-Könner rollt an: Die integrierte SIM-Karte verbindet den Fahrer bei einem Unfall mit der Notrufzentrale und bei Pannen mit dem Auto-Service. Bei Wartungsbedarf wird die Werkstatt kontaktiert.

Mercedes C-Klasse T-Modell - Titel
Das T-Modell der C-Klasse von Mercedes denkt mit Foto: Mercedes Benz

Im September 2014 startet der Kombi der neuen C-Klasse. Das T-Modell bietet Vieles, was von der Limousine her bekannt ist. Neu sind vor allem die "Connect me"-Dienste. Diese werden durch eine im Fahrzeug integrierte SIM-Karte möglich. So wird man bei einem Unfall automatisch mit der Mercedes-Notrufzentrale verbunden. Auch werden dann Position und Zustand des Fahrzeugs an die Rettungsleitstelle gesandt. Bei einer Panne kann man auf gleiche Weise Hilfe holen. Das Fahrzeug erkennt auch einen bevorstehenden Wartungsbedarf und informiert die Werkstatt, die dann den Kunden kontaktiert. Wenn man das Navigationssystem Comand Online im Wagen hat, können über die SIM-Karte auch Echtzeit-Verkehrsdaten von TomTom genutzt werden.

Mercedes C-Klasse T-Modell
Das T-Modell der C-Klasse von Mercedes denkt mit Foto: Mercedes Benz

Auto per Smartphone wiederfinden

Optional sind weitere Dienste nutzbar. Wer nicht mehr weiß, wo er geparkt Im September 2014 startet der Kombi der neuen C-Klasse. Das T-Modell bietet Vieles, was von der Limousine her bekannt ist. Neu sind vor allem die "Connect me"-Dienste. Diese werden durch eine im Fahrzeug integrierte SIM-Karte möglich. So wird man bei einem Unfall automatisch mit der Mercedes-Notrufzentrale verbunden. Auch werden dann Position und Zustand des Fahrzeugs an die Rettungsleitstelle gesandt. Bei einer Panne kann man auf gleiche Weise Hilfe holen. Das Fahrzeug erkennt auch einen bevorstehenden Wartungsbedarf und informiert die Werkstatt, die dann den Kunden kontaktiert. Wenn man das Navigationssystem Comand Online im Wagen hat, können über die SIM-Karte auch Echtzeit-Verkehrsdaten von TomTom genutzt werden.

Auto per Smartphone wiederfinden

Optional sind weitere Dienste nutzbar. Wer nicht mehr weiß, wo er geparkt hat, kann die Position des Autos via Smartphone abfragen, allerdings nur im Umkreis von 1,5 Kilometern. Ab Ende 2014 kann man sich auch automatisch alarmieren lassen, wenn das Fahrzeug ein vorher festgelegtes Gebiet verlässt. Dann lassen sich auch die Türen von fern öffnen oder schließen. Den Tankfüllstand kann man ebenfalls abfragen und die Standheizung starten, stoppen oder programmieren. Für später startende Fahrzeuge mit Elektroantrieb können auch der Ladezustand angezeigt, die Ladeeinstellungen geändert oder eine Vorklimatisierung veranlasst werden.

Mercedes C-Klasse T-Modell
Das T-Modell der C-Klasse von Mercedes denkt mit Foto: Mercedes Benz

In die Länge gewachsen

Die vierte Generation des Kombis hat wie die Limousine in den Abmessungen deutlich zugelegt – die Länge wächst um zehn Zentimeter auf 4,70 Meter. Die Ladekapazität steigt dagegen nur minimal auf 490 bis 1.510 Liter. Wichtiger für den Benutzer ist wohl, dass die Rückbank nun im Verhältnis 40 zu 20 zu 40 geteilt umklappbar ist, statt nur 60 zu 40 wie beim Vorgänger. Außerdem lassen sich die Fondlehnen nun per Knopfdruck elektrisch entriegeln und automatisch umklappen. Auf Wunsch lässt sich der Ladekomfort durch eine elektrisch bediente Heckklappe steigern. Alternativ gibt es ein System, mit dem sich die Heckklappe freihändig durch eine Fußbewegung unter dem Heck öffnen und schließen lässt.

Mit Allergie-Siegel

Wie bei der Limousine hat der Käufer die Wahl zwischen zwei unterschiedlichen Fronten – mit Mercedes-Stern im Grill und mit Stern auf der Haube. Das Interieur wurde ebenfalls von der Limousine übernommen. Zu den optionalen Highlights gehören hier das Touchpad und das Head-up-Display. Das T-Modell trägt zudem das Qualitätssiegel der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF, European Centre for Allergy Research Foundation).

Mercedes C-Klasse T-Modell
Das T-Modell der C-Klasse von Mercedes denkt mit Foto: Mercedes Benz

Weniger Gewicht und sparsamer

Ein Aluminiumanteil von 49 Prozent führt zu einem bis zu 65 Kilo niedrigeren Gesamtgewicht. Alle Motoren sind mit Start-Stopp-Automatik ausgerüstet und erfüllen die Euro-6-Abgasnorm. Gegenüber dem Vorgänger verbrauchen sie bis zu 20 Prozent weniger Kraftstoff. Die Diesel sind mit dem weiter entwickelten 2,1-Liter-Vierzylinder oder mit einem neuen 1,6-Liter-Vierzylinder ausgerüstet. Sie verfügen teilweise über die SCR-Technologie (Selective Catalytic Reduction) zur Senkung der Stickoxid-Emissionen. Die Diesel-Bandbreite reicht wie bei der Limousine von 115 bis 204 PS. Auch den Kombi soll es als Hybridversion C 300 BlueTEC Hybrid mit einem 204 PS starken Vierzylinder-Diesel und einer E-Maschine mit 20 Kilowatt oder 27 PS geben. Daneben werden drei Vierzylinder-Benziner sowie ein Sechszylinder-Ottomotor angeboten, die Palette reicht hier von 156 bis 333 PS. Später folgt der C 350 Hybrid mit Plug-in-Technik. Hier kooperieren ein 211 PS starker Vierzylinder-Benziner und eine E-Maschine mit 68 PS Leistung.

Luftfederung und weitere moderne Technik

Wie die Limousine erhält auch der Kombi jede Menge neue Technik. Darunter sind eine neue Vier-Lenker-Vorderachse, die elektromechanische Direktlenkung, eine elektrische Feststellbremse und optional eine Luftfederung mit Niveauregulierung. Wie gewohnt, gibt es die neue C-Klasse auch mit Allradantrieb. Serienmäßig sind ein Müdigkeitswarner und ein Notbremssystem an Bord. Optional gibt es weitere Helfer wie einen Abstandtempomaten, die Staufolgefunktion, einen Querverkehrswarner und mehr.

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