Wie der Honda Jazz auf noch mehr Platz kommt

Der Minivan Honda Jazz wächst deutlich und kriegt noch mehr Platz. Auch technisch rüstet das Raumwunder beträchtlich auf. Die Palette reicht von Staumeldungen in Echtzeit über Facebook-Meldungen bis hin zu Musikstreaming.

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Die dritte Generation des Honda Jazz debütiert auf dem Genfer Autosalon 2015 Foto: Honda
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Optisch erinnert wenig an die Vorgänger-Generation. Dazu ist der neue Jazz deutlich größer Foto: Honda
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Der Innenraum wirkt erwachsener. Gegen Aufpreis gibt es das Infotainmentsystem Honda Connect Foto: Honda
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Honda Connect hat einen Sieben-Zoll-Touchscreen mit Internetzugang Foto: Honda
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Im Vergleich zum alten Jazz wirkt der neue weniger verspielt Foto: Honda
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Hinten gibt es deutlich mehr Kanten und Sicken Foto: Honda
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So sah es im Interieur des zweiten Jazz aus, der seit 2008 angeboten wird Foto: Honda
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Die Variabilität im Interieur war auch bei den Vorgängern schon hoch geschätzt Foto: Honda
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Auch als Hybrid-Modell ist der Jazz seit 2011 erhältlich Foto: Honda

Die dritte Jazz-Generation ist unter anderem in den USA bereits unter dem Namen Fit erhältlich. Der praktische Minivan wird seit jeher für sein Mega-Raumangebot gelobt. Dank 95 Millimeter mehr Außenlänge und 30 Millimeter mehr Radstand wird der Platz im Innen- und Kofferraum nochmal deutlich größer. Auch die aus diversen anderen Honda-Modellen bekannten "Magic Seats" sind beim Jazz an Bord. Sie können vielfältig geklappt und geschoben werden und sorgen umgelegt für eine ebene Ladefläche von maximal 884 Liter. Im Normalfall beträgt das Kofferraumvolumen 354 Liter.

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Der Innenraum wirkt erwachsener. Gegen Aufpreis gibt es das Infotainmentsystem Honda Connect Foto: Honda

Verbunden und abgesichert

Mächtig aufgerüstet wird der neue Honda Jazz auch beim Thema Infotainment und Assistenzsysteme. Erstmals gibt es (gegen Aufpreis) das neue Android-basierte Honda Connect mit Sieben-Zoll-Touchscreen, News, Stau- und Wettermeldungen in Echtzeit, Internet-Browsing, Facebook- und Twitter-Meldungen sowie Musikstreaming. Serienmäßig ist ein Fünf-Zoll-LCD-Display verbaut. Wie alle neuen Honda-Modelle ab 2015 wird auch der Jazz zur elektronischen Sicherheits-Hochburg. Dazu nutzt er eine Kombination aus Kamera- und Lidartechnologie. Ein City- Notbremsassistent ist immer an Bord. Abgesehen von der Basisausstattung "Trend" verfügen alle neuen Jazz zudem serienmäßig über eine intelligente Geschwindigkeitsregelung, ein Kollisionswarnsystem, einen Spurhalteassistenten, eine Verkehrszeichenerkennung sowie einen Fernlichtassistenten.

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Im Vergleich zum alten Jazz wirkt der neue weniger verspielt Foto: Honda

Neuer 1,3-Liter-Benziner

Als Antrieb für die dritte Jazz-Generation dient ein 1,3-Liter-i-VTEC-Benziner aus der neuen "Earth Dreams Technology"-Motorengeneration. Er leistet 102 PS und kommt wahlweise mit Sechsgang-Handschaltung oder CVT-Getriebe. Eine Hybrid-Version, die einen 1,5-Liter-Benziner mit einem E-Motor kombiniert und etwa 140 PS bringen soll, wird für Ende 2015 erwartet. Der Jazz steht auf der neuen, globalen Honda-Klein- und Kompaktwagen-Plattform und ist leichter und steifer als sein Vorgänger. Das überarbeitete Fahrwerk soll komfortabler sein, dank einer neuen Vorderachs-Geometrie aber auch agiler und präziser reagieren. Wie zuvor ist auch beim dritten Jazz der Tank zentral zwischen den Vordersitzen angeordnet, was Platzangebot und Variabilität verbessert. Nach seiner Premiere auf dem Genfer Salon geht der Honda Jazz in Europa ab Sommer 2015 in den Verkauf.

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