Skoda Fabia neu: Design bleibt, Extras kommen

Knackig, sportlich, emotional: Angesichts des neuen Fabia kommt Skoda ins Schwärmen. Die dritte Generation des Kleinwagens setzt unverändert auf Sachlichkeit, bekommt aber mehr Technik unters Blech.

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Mut zur Kante: Das ist der neue Skoda Fabia Foto: Skoda

Beim Anblick des neuen Skoda Fabia kommt dessen Designer Jozef Kaban ins Schwärmen: "Bei der Entwicklung der dritten Generation haben wir Wert auf mehr Sportlichkeit gelegt und das Auto insgesamt knackiger gezeichnet." Da mag was dran sein, trotzdem ist auch die künftige Optik des Kleinwagens eher sachlich orientiert. Kaum verwunderlich, war doch schon der bisherige Fabia genau deswegen beliebt. Obwohl schon seit 2007 auf dem Markt, ist der Fabia auch aktuell noch der zweitbeliebteste Skoda hinter dem Octavia.

Liebe zum Geodreieck

Beim Betrachten der ersten offiziellen Bilder des neuen Fabia zeigt sich, dass der Octavia ganz klar Pate für das Design stand. Der unverändert fünftürige Fabia sieht durch mehr Ecken, die ihm ins Blech gepresst wurden, deutlich kantiger aus. Zu den Abmessungen hält sich Skoda noch bedeckt, die Länge dürfte um vier Meter liegen. Allerdings soll der Fabia flacher und breiter als bislang werden, um das Raumangebot zu verbessern. Damit könnte er auf dem Niveau des eng verwandten VW Polo landen. Dieser bietet einen Radstand von 2,47 Meter, eine Breite von 1,68 Meter und eine Höhe von 1,45 Meter. Für den Fabia wird es laut Jozef Kaban 15 Außenfarben geben, zusätzlich können die Dachfarbe und die Lackierung für Felgen und Außenspiegel individuell gewählt werden.

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Die Optik der Scheinwerfer erinnert an den größeren Octavia Foto: Skoda

Mehr Hilfstechnik

Für den Innenraum wird die so genannte MirrorLink-Technik angekündigt. Wie beim VW Polo können auch im neuen Fabia Smartphone-Inhalte auf einem Touchscreen in der Mittelkonsole angezeigt werden. Desweiteren soll es diverse Assistenzsysteme geben. Das könnten parallel zum Polo ein Abstandsregeltempomat, eine Rückfahrkamera und eine City-Notbrensfunktion sein.

Ab drei dabei

Das Motorenangebot besteht aus vier Benzinern und drei Diesel. Auch hier lehnt sich der Skoda Fabia an den VW Polo an. Das Otto-Programm besteht aus zwei Einliter-Motoren mit 60 und 75 PS, darüber rangiert der 1.2 TSI mit 90 respektive 110 PS. Bei den Dieseln ersetzt ein 1,4-Liter-Aggregat mit 75,90 und 105 PS den bisherigen 1,6-Liter-Block. Apropos: Der Motorblock des Dreizylinders besteht aus einer Alu-Legierung. Alle Motoren weisen Start-Stopp und Rekuperation auf, die EU-6-Abgasnorm wird erfüllt. Je nach Bedarf wird manuell oder per DSG geschaltet.

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Im Vergleich zum Vorgänger (kleines Bild) wirkt der neue Fabia dynamischer Foto: Skoda

Extrem-Knauserer

Sparsamster Fabia wird ab Ende 2015 der GreenLine mit 75-PS-Diesel. Per besserer Aerodynamik soll er nur 3,1 Liter verbrauchen, was 82 Gramm CO2 entspricht. Dabei soll auch das bei allen neuen Fabia abgespeckte Gewicht helfen. Die Basisversion kommt ohne Fahrer auf 980 Kilogramm. Offiziell vorgestellt wird der neue Skoda auf dem Pariser Autosalon 2014 (4. bis 19. Oktober), zu den Preisen hält man sich noch bedeckt. Voraussichtlich im Frühjahr 2015 wird die Kombiversion des Fabia vorgestellt.

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