Mega-Diät und mehr Premium: So kommt der Opel Astra

Das sind die ersten Bilder des neuen Opel Astra. Er wird deutlich leichter, hochwertiger und vernetzter. Dazu kriegt er frische Motoren und ein neues Super-Licht. Reicht das, um den VW Golf zu schlagen?

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Das ist Opels neuester Versuch, dem VW Golf endlich das Wasser abzugraben: Der neue Astra hat seine Premiere auf der 2015er IAA. Er wird deutlich leichter und erhält einen hochwertigeren Innenraum Foto: Opel
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Um bis zu 200 Kilo soll der neue Astra abspecken. Er steht auf einer komplett neu entwickelten Plattform. Anfangs gibt es Motoren mit 95 bis 200 PS Foto: Opel
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Vor allem im Heckbereich wirkt der Astra schneidiger als bisher. Obwohl er in allen Dimensionen schrumpft, soll er mehr Platz bieten als zuletzt Foto: Opel
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Opel erhofft sich durch die Radikal-Diät Fortschritte bei Agilität und Komfort Foto: Opel
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Wie beim Adam erzeugt die C-Säule ein "schwebendes Dach" Foto: Opel
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Auf Wunsch wird der Astra mit Matrix-LED-Scheinwerfern geliefert, die im Zusammenspiel mit der Frontkamera intelligent auf den Gegenverkehr reagieren sollen Foto: Opel
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Opel verspricht trotz weniger Radstand 35 Millimeter mehr Beinfreiheit im Fond Foto: Opel
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Neu im Astra-Programm sind unter anderem ein Einliter-Dreizylinder-Turbo mit 105 PS sowie ein 1,4-Liter-Vierzylinder-Turbo mit 145 PS Foto: Opel
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Einen gewaltigen Sprung macht der Astra im Interieur. Die Anmutung wirkt deutlich hochwertiger Foto: Opel
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Ein großer Touchscreen beendet die Knöpchenflut. Die teils wirre Bedienlogik des Vorgängers soll Geschichte sein Foto: Opel
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Diverse Assistenzsysteme und der neue Pannen- und Service-Dienst "OnStar" werden für den Astra erhältlich sein Foto: Opel
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Erstmals in einem Kompaktauto: Der Astra integriert Apple CarPlay und Android Auto Foto: Opel
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Die Matrix-LED-Scheinwerfer sollen dem Fahrer bereits bei 80 km/h Objekte um 30 bis 40 Meter früher sichtbar machen Foto: Opel
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Die neuen, schneidigeren Rückleuchten im Detail Foto: Opel
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Von vorne erkennt man den neuen Astra vor allem am Doppelsteg-Grill Foto: Opel
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Ein bisschen Audi A3: Die Heckpartie wirkt deutlich souveräner Foto: Opel
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Der neue Opel Astra wird gegen Ende 2015 auf den Markt kommen. Der Basispreis dürfte in etwa gleich bleiben Foto: Opel

Das sind die ersten Bilder und Informationen zum neuen Opel Astra. Die elfte Rüsselsheimer Kompakt-Generation steht auf einer komplett neuen Plattform und soll je nach Modell zwischen 120 und 200 Kilo leichter sein als bisher. Der Astra 2015 ist in seinen Ausmaßen geschrumpft, soll aber dennoch mehr Platz bieten als der Vorgänger. Mit 4,37 Meter Länge und 1,46 Meter Höhe ist der Astra fünf Zentimeter kürzer und 2,6 Zentimeter flacher als bisher. Das sorgt in Verbindung mit einigen Designkniffen für einen cW-Wert von 0,30. Auch der Radstand nimmt um gut zwei Zentimeter ab. Trotzdem verspricht Opel 35 Millimeter mehr Beinfreiheit im Fond.

Leichter und agiler

Allein bei der Karosserie hat Opel etwa 77 Kilo Gewicht eingespart. Änderungen am Chassis brachten weitere 50 Kilo. Der nächste Astra dürfte je nach Motorisierung um die 1.300 Kilo wiegen. In Rüsselsheim verspricht man sich dadurch deutliche Fortschritte bei der Agilität und dem Fahrkomfort. Was die Motoren betrifft, setzt man ebenfalls auf gut kehrende, neue Besen. Anfangs wird der Astra mit Benzin- und Dieselaggregaten zwischen 1,0 und 1,6 Liter Hubraum an den Start gehen, die zwischen 95 und 200 PS leisten.

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Opel erhofft sich durch die Radikal-Diät Fortschritte bei Agilität und Komfort Foto: Opel

Neuer 1,4-Liter-Turbo mit 145 PS

Die 1,6-Liter-Diesel werden zwischen 95 und etwa 140 PS haben. Bei den Benzinern geht es mit einem 1,4-Liter-Aggregat los, das 100 PS bietet. Es entstammt wie alle Astra-Maschinen der neuesten Opel-Motoren-Generation, ist aber nicht aufgeladen und soll so den Astra-Grundpreis auf Vorgänger-Niveau halten. Darüber rangiert mit 105 PS und 170 Newtonmeter Drehmoment der vielgelobte 1,0-Liter-Dreizylinder-Turbo. Erstmals zum Einsatz kommt ein 1,4-Liter-Vierzylinder-Turbo aus der gleichen Entwicklungsreihe. Er bringt es auf 145 PS und 250 Newtonmeter. Schnellster Astra wird vorerst der 1,6-Liter-Turbo mit 200 PS. Dass eine OPC-Variante mit um die 300 PS folgt, ist aber mehr als wahrscheinlich.

Mehr Smartphone im Astra

Besonders viel Wert legt der neue Opel Astra auf eine gepflegtere und weniger zerklüftete Optik im Interieur. Das erscheint in Anbetracht des Knöpchen- und Bedienungs-Wirrwarrs beim Vorgänger auch dringend nötig. Ein großer Farbtouchscreen in der Mittelkonsole ist jetzt immer an Bord, dazu bietet Opel auf Wunsch die nächste Generation seines Infotainmentsystems. IntelliLink R 4.0 integriert erstmals im Kompakt-Segment Android Auto und Apple CarPlay. Android Auto ermöglicht die Nutzung von Google Maps, Google Now und erlaubt es, mit Google zu sprechen. Außerdem bringt es WhatsApp, Skype, Google Play Music oder Spotify ins Auto. Apple CarPlay ermöglicht den Zugriff auf iPhone-Funktionalitäten während der Fahrt und zeigt sie auf dem Instrumentendisplay an. So kann man unter anderem via Touchscreen oder Siri-Spracheingabe Anrufe tätigen, Nachrichten senden und empfangen oder Musiktitel anhören.

Astra macht auf Oberklasse

Wer zuletzt ein bisschen Fernsehen schaute, kam an der Currywurst-Werbung mit Jürgen Klopp kaum vorbei. Schuld ist Opels neuer Online-Service-Assistent "OnStar", der im nächsten Astra Premiere feiert. Der Dienst bietet unter anderem einen Rund-um-die-Uhr-Pannenservice und macht den Astra zum 4G/LTE-WLAN-Hotspot. Noch stolzer scheint man bei Opel nur über das neue Voll-LED-Matrix-Licht namens IntelliLux LED zu sein. Die Technologie arbeitet eng mit der Frontkamera des Astra zusammen und sorgt für bestmögliche (Fernlicht-) Ausleuchtung, ohne den Gegenverkehr zu blenden. Erkennt die Kamera entgegenkommende oder vorausfahrende Fahrzeuge, werden einzelne LEDs gezielt deaktiviert und die betroffenen Fahrzeuge "ausgeschnitten". Das LED-Matrix-Licht ist ein Novum in der Kompaktklasse und soll deutlich haltbarer sein als Halogen- oder Xenon-Leuchten.

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Neu im Astra-Programm sind unter anderem ein Einliter-Dreizylinder-Turbo mit 105 PS sowie ein 1,4-Liter-Vierzylinder-Turbo mit 145 PS Foto: Opel

Marktstart Ende 2015

Desweiteren verfügt der neue Opel Astra über die gängigen Fahrerassistenzsysteme wie einen Verkehrsschildassistent, einen Spurassistent mit Lenkkorrektur, einen Frontkollisionswarner mit Notbremsfunktion bis 60 km/h, einen Toter-Winkel-Warner oder einen automatisch lenkenden Parkassistenten. Auf Wunsch bietet der Astra zudem Sitze mit Massagefunktion, Belüftung oder elektropneumatischer Sitzwangenverstellung. Erstmals gibt es auch eine Sitzheizung für den Fond. Der neue Astra wird seine Publikumspremiere auf der Frankfurter IAA (17. bis 27. September 2015) geben, ehe er Ende des Jahres in den Verkauf gelangt. Preise stehen noch nicht fest, es ist aber davon auszugehen, dass es wie bisher bei etwa 17.000 Euro losgeht.

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