40 Jahre Marke Lada: Die coolsten Videos mit Russlands "Liebling"

Alles begann damit, dass Fiat in den 1970er-Jahren Gegenstücke für den russischen Automarkt produzieren wollte. Der als "Schiguli" populär gewordene fahrende Untersatz wurde ab 1974 unter dem Namen "Lada" auch außerhalb Osteuropas bekannt.

Lada - Titel
Foto: YouTube

Den Lada gibt es freilich schon länger, aber seinen Markennamen seit exakt 40 Jahren. Die Geschichte des erschwinglichen fahrenden Unterrsatzes mit solider Ausstattung reicht bis in die 1960er-Jahre zurück, als die Kommunistische Partei Italiens mit der Regierung der damaligen Sowjetunion den Grundstein für ein ungewöhnliches Auto-Projekt legte. Fiat plante damals ein russisches Gegenmodell zu seinem erfolgreichen Fiat 124 für den osteuropäischen Markt, das unter dem Namen WAZ-2101 vom Band rollte. Der Name des Unternehmens - AwtoWAS, zu deutsch "Wolga-Automobilwerk".

Russischer Kult

Das kyrillische W im Logo bezieht sich auf den russischen Fluss Wolga und seine Segelboote (russisch: Schiguli). Auch deshalb wurden die Modelle des Herstellers unter dem Beinamen "Schiguli" bekannt. In Stawropol-Wolschskij, das bald als Tribut an den italienischen Chef der Kommunistischen Partei in Toljatti umbenannt wurde, stand und steht die legendäre russische Produktionsstätte. Schon bald war der "Schiguli" aus dem Straßenbild nicht mehr wegzudenken. Außerhalb Osteuropas ging der Wagen unter dem Namen "Lada" (russisch: Geliebte, Liebling) in die Autogeschichte ein.

"Volksautomobil für alle"

Mittlerweile entwickelt AwtoWAS in Zusammenarbeit mit Nissan und Renault seine Lada-Modelle, die hierzulande noch ein Nischendasein führen. Ganz anders in Russland, wo etwa die Limousine Lada Granta an der Spitze der meistverkauften Autos steht! Der Name Granta ging übrigens aus einem Namenswettbewerb hervor, an dem jeder teilnehmen konnte. Der Hersteller warb mit dem Slogan: "Ein Volksautomobil braucht einen Volksnamen." Für den Gewinner gab's einen fabriksneuen Lada versteht sich.

Lada-Videos

Nicht weniger hitverdächtig als die Umsätze des Unternehmens in Russland sind zugegeben die YouTube-Videos rund um Lada, die den Kult der hierzulande als Nischenmarke geführten Autos noch zusätzlich anheizen. Unvergessen der folgende TV-Spot, der mit dem Klischee des kleinen Autos, das auf der Straße auch PS-stärkeren Kollegen Respekt abringt, spielt! In diesem Sinne: Alles Gute!

Lada-Händler in Österreich:

www.lada.at

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