Kia Cee'd GT-Line: Sportlicher Look, sanfter Motor

Kia schließt sich dem Trend in der Autoindustrie an, den Look sportlicher Topmodelle mit schwächeren Motoren zu verbinden - so wie Audi mit den S-Line-Paketen oder Ford mit dem Fiesta Sport unterhalb des ST.

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Kia bietet seinen Kompaktwagen im heißen GT-Line-Look an Foto: Kia
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Das Optik-Paket bringt auch die Schürzen und Schweller-Aufsätze des GT-Originals mit Foto: Kia
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Neu ist auch ein Dreizylinder-Turbo-Otto, der später auch in andere Kia-Modelle kommt Foto: Kia
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Ebenfalls neu ist ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe Foto: AutoNews
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Derzeit ist der GT mit 204 PS das Spitzenmodell Foto: Kia
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Von der schicken Inneneinrichtung des GT (im Bild) übernimmt die GT-Line viel, darunter die Alupedale und das Lenkrad Foto: Kia
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Der GT ist zurzeit als Drei- und als Fünftürer zu haben Foto: Kia

Die GT-Line bei Kia bedient sich optisch beim rassigen GT, dem 204 PS starken Muskel-Star, den es als Drei- oder Fünftürer gibt. Dazu gehören vier helle LEDs in Eiswürfel-Form, die als Tagfahrlicht einen kalten Blick erzeugen. Dazu passend werden tiefer gezogene Stoßfänger und ein spezielle Kühlergrill montiert. Hinten gibt's beim Fünf- und Dreitürer den breiteren GT-Stoßfänger, aus dem rechts und links die Endrohre der Auspuffanlage lugen. Der Kombi Cee'd Sportswagon bekommt ein Doppelendrohr rechts und einen Heckdiffusor. Markante Seitenschwelleraufsätze und LED-Rückleuchten sind bei allen drei Ausführungen ebenso zu finden wie 17-Zoll-Alus.

Klavierlack und Alupedale

Auch die Innenausstattung orientiert sich am Original-GT. Die Sitze sind in einer Grau-Weiß-Schwarz-Kombination mit grauen Ziernähten bezogen, an verschiedenen Stellen finden sich "GT-Line"-Logos. Das Lederlenkrad mit Applikationen in Klavierlackoptik sowie die Alu-Pedalerie stammen ebenfalls aus dem GT-Vorbild. Und es geht noch weiter: Selbst der Aluminium-Startknopf im Armaturenbrett, die Mittelkonsole im GT-Design und die Chrom-Einfassungen der Lüftungsdüsen sind dem Sportler entnommen.

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Neu ist auch ein Dreizylinder-Turbo-Otto, der später auch in andere Kia-Modelle kommt Foto: Kia

Dreizylinder-Turbobenziner mit Direkteinspritzung

Mit der GT-Line hält der neue Dreizylinder 1.0 T-GDI Einzug in die Serie. Die selbst entwickelte Turbo-Maschine ist der erste Motor in einer Reihe von Downsizing-Triebwerken, die der Hersteller in Europa auf den Markt bringen wird. Als Besonderheiten werden eine Hochdruck-Direkteinspritzung, ein neuartiges Kühlsystem und ein in den Motor integrierter Abgaskrümmer genannt. Dieser technische Kniff soll den Schadstoffausstoß reduzieren und eine kompakte Bauweise ermöglichen. Das Einliter-Aggregat holt stramme 120 PS herbei und stemmt 172 Newtonmeter auf die Kurbelwelle - weitere technische Daten gibt es erst später.

Neues Setup für den 1.6 CRDi

Für den Einsatz in der GT-Line wurde ebenfalls der 1,6-Liter-Turbodiesel des Cee'd feinjustiert. Seine Power wuchs von 128 auf 133 PS, die maximale Kraft kletterte von 265 auf 285 Newtonmeter und steht nun bei niedrigeren Touren bereit. Laut Kia soll die neue Maschine weniger Sprit brauchen als der Vorgänger - genaue Werte verraten die Koreaner auch erst später.

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Von der schicken Inneneinrichtung des GT (im Bild) übernimmt die GT-Line viel, darunter die Alupedale und das Lenkrad Foto: Kia

Siebenstufiges Doppelkupplungsgetriebe von Kia

Eine weiteres technisches Schmankerl kommt mit einem siebenstufigen Doppelkupplungsgetriebe (DCT) in die Cee'd-GT-Line-Ausführung. Es ist mit dem 1.6 CRDi kombinierbar und wird auch in anderen Kia-Modellen angeboten werden - immerhin bewältigt es Kräfte bis zu 300 Newtonmeter. Die Box ist ebenfalls ein Eigengewächs aus dem Haus Kia und wurde speziell auf Effizienz getrimmt. Gegenüber der bisherigen Sechsstufen-Automatik sollen der Sprintwert auf Tempo 100 und der Verbrauch besser werden. Doch bis die feinen Neuheiten auch zu haben sind, müssen wir uns noch ein wenig gedulden: Die GT-Line erscheint erst im vierten Quartal 2015 beim Händler.

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