Karoq 'n' Roll

Kodiaqs Bruder. Neue Yetis gibt es nur noch im Himalaya-Gebirge. Škoda hat den Vorgänger nicht neu aufgelegt, sondern komplett neu gestaltet. Da ist kein Blech auf dem anderen geblieben. Das kompakte SUV im Weekend-Test.

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Seine Familienzugehörigkeit zum VW-Konzern kann der Karoq innen und außen nicht leugnen. Ist auch gut so! Foto: Werner Christl
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Foto: Werner Christl

Wäre da nicht der Größen­unterschied, so könnte man den Karoq vom größeren Bruder Kodiaq kaum unterscheiden. Vereinfacht aus­gedrückt ist der Karoq eine leicht geschrumpfte Kodiaq- Version mit erstaunlich guten Platzeigenschaften. Er ist 16 Zentimeter länger als Vorgänger Yeti und etwa zehn Zentimeter kürzer als ein VW Tiguan. Auch wenn er leicht kleiner als ein Tiguan ist, macht sich dies im Innenraum praktisch nicht bemerkbar. Mit dem Varioflex-Sitzsystem steigert sich das Ladevolumen von maximal 1.605 Litern sogar auf bis zu 1.800 Liter. Fahrer und Passagiere haben ebenfalls viel Beinfreiheit. Das Cockpit im Testauto wirkte eher schlicht. Dafür sehr übersichtlich. Im Anmarsch ist das digitale Cockpit, das dem Innenraum mehr Pep verleiht.

Motor

Wir testeten den Einliter-Dreizylinder mit 115 PS, der ob der Größe des Karoq überraschend gut zum Auto passt. 10,6 Sekunden auf 100 km/h gehen in Ordnung. Zudem ist das Aggregat über­raschend gut gedämmt. Das ­typische Dreizylinderknurren ist nur leicht hörbar. Beim Verbrauch lagen wir bei 6,5 Liter. Laut Werk sind es 5,3 Liter. Erstaunlicherweise gibt es schon den Dreizylinder in Kombination mit einem DSG-Automatikgetriebe! Alternativ stehen noch ein 150 PS (TSI-Benziner, 1.5 Liter Hubraum), sowie zwei Diesel mit 115 (1.6 Liter) oder 150 PS (2.0 Liter) zur Wahl. Das Fahrwerk des Tschechen ist auf der komfortablen Seite angesiedelt. Unebenheiten werden  brav weggebügelt.  Wer kein Fan von leichtem Zupfen an der Vorderachse eines Fronttrieblers ist, kann 4x4 ordern. Zu haben ist dieser in Verbindung mit dem starken Dieseltriebwerk. Ein Auto, mit dem man sich schnell anfreundet, das mit tollen Platzver­hältnissen punktet und auch gerne lange Strecken komfortabel frisst. Dazu kommt ein verhältnismäßig ruhiger Turbo-Dreizylinder. Der Karoq startet bei  EUR 25.790,– als Dreizylinder in der Grund­ausstattung. Das Testfahrzeug kostete EUR 31.298,– mit guter Ausstattung. Eine Allradver­sion gibt es ab EUR 32.690,– (150 PS TDI).

 

Škoda Karoq Ambition 1.0

Leistung: 115 PS
Testverbrauch: 6,5 Liter
Motor: Dreizylinder-Turbo
Kofferraum: bis zu 1.605 bzw. 1.800 Liter
0 – 100 km/h: 10,3 Sekunden

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