Jeep Renegade: Klein-SUV für spritzige Geländefahrten vorgestellt

Mit einer Länge von 4,23 Meter ist der neue Renegade praktisch genauso lang wie der Jeep Wrangler. Wichtig sind Jeep offenbar die Offroadtauglichkeit und die Spritspareigenschaften, die in der Trailhawk-Variante voll zur Geltung kommen.

Jeep Renegade
Foto: Hersteller

Zuerst zu den Grunddaten: Mit 4,23 Meter Länge und 1,69 Meter Höhe ist der Jeep Renegade etwa so groß wie ein Skoda Yeti – und von der Grundform ziemlich ähnlich, nämlich kurz, kastenartig und ziemlich hoch. Neben Frontantrieb wird auch Allradantrieb angeboten. Der Renegade (deutsch: Überläufer, Abtrünniger) soll sogar die besten Geländeeigenschaften der Klasse bieten – aber das hängt ja immer davon ab, wie man die Klasse definiert. Besonders robust ist jedenfalls die Trailhawk-Variante. Sie liegt zwei Zentimeter höher als die anderen Renegaten und bietet ordentliche 22 Zentimeter Bodenfreiheit. 17-Zoll-Geländereifen, Unterfahrschutz und Abschlepphaken vorne und hinten kommen hinzu. Mit den speziellen Schürzen vergrößert sich der vordere Böschungswinkel auf 31 Grad, der hintere auf 34 Grad.

Jeep Renegade
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Trailhawk mit Geländeuntersetzung

Der Renegade Trailhawk besitzt stets den Allradantrieb Active Drive Low mit Geländeuntersetzung. Über das Selec-Terrain-System lassen sich fünf Modi für verschiedene Untergründe einstellen: Auto, Schnee, Sand, Schlamm und Fels. Hinzu kommt eine Bergabfahr-Hilfe. Bei den normalen Allradversionen des Renegade fehlen der Fels-Modus, die Geländeuntersetzung und die Exterieurdetails. Zu den weltweit angebotenen Motorisierungen gehören vier MultiAir-Benziner und zwei MultiJet-Diesel. Erwähnenswert ist noch, dass Jeep auch eine Neungang-Automatik anbieten will – das gibt es bislang nur in der Mercedes E-Klasse, beim Range Rover Evoque und beim kommenden Jeep Cherokee. Auch Start-Stopp-Automatik sowie ein Doppelkupplungsgetriebe sind verfügbar. Der Renegade besitzt zudem das Dämpfungssystem Frequency Selective Damping (FSD) vom Fahrwerksspezialisten Koni, das für verbesserte Straßeneigenschaften sorgen soll.

Jeep Renegade
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Buntes Lifestyle-Cockpit

Das Cockpit sieht mit seinen bunten Akzenten auf den ersten Blick eher lifestyleorientiert aus. Strenger und verbindlicher wirkt das Cockpit mit Alu-Details. Auch Offroadelemente wie ein Griff vor dem Beifahrer wurden integriert. Der Beifahrersitz lässt sich nach vorne umklappen, sodass auch längere Gegenstände verstaut werden können. Im Kofferraum gibt es außerdem einen herausnehmbaren und in unterschiedlichen Höhen einsetzbaren Einlegeboden.

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Herausnehmbare Dachelemente

Ein weiteres Highlight sind die My-Sky-Dachsysteme. Dabei können die Kunststoff-Dachelemente herausgenommen und im Kofferraum verstaut werden. Optional lassen sie sich auch elektrisch anheben oder öffnen wie ein Schiebedach – sie bleiben dennoch ausbaubar. Zu den Technikangeboten, auf die Jeep stolz ist, gehört auch der Notrufassistent Uconnect Access: Auf Knopfdruck werden hier entweder Notfallhelfer oder ein Pannendienst verständigt. Das System kann auch Textnachrichten empfangen – und sogar vorlesen, wenn ein Bluetooth-fähiges Handy in der Nähe ist. Für die Unterhaltung sorgen Audiogeräte, die über 5,0 oder 6,5 Zoll große Touchscreens gesteuert werden. Ein weiteres großes Display befindet sich in der Instrumentengruppe vor dem Fahrer. Der konfigurierbare Monitor misst sieben Zoll.

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Gegen Yeti, Mokka und Konsorten

Zu den verfügbaren Sicherheitssystemen gehören eine Kollisionswarnung, ein Spurverlassenswarner, ein Totwinkelassistent, eine Querverkehrswarnung hinten, eine Rückfahrkamera, und serienmäßig sieben Airbags. Wann der Renegade auf den Markt kommt und zu welchem Preis, wurde noch nicht bekannt gegeben. Zu den Hauptkonkurrenten gehören wohl Skoda Yeti, Opel Mokka, Suzuki SX4 S-Cross, Nissan Juke und Dacia Duster. Mit einer Länge von 4,23 Meter ist das Auto praktisch genauso lang wie der Jeep Wrangler. Ob das Offroad-Urtier vom neuen Baby-Jeep abgelöst wird, wurde noch nicht mitgeteilt.

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