Jaguar F-Type Project 7: Mit 575 PS durchbrennen!

Der Jaguar F-Type Project 7 ist die neue Speerspitze der Jaguar-Sportwagenpalette! Ein Jahr nach Vorstellung der Studie bekommt die Höcker-Katze endlich eine Lizenz zur Jagd abseits der Rennstrecke.

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In nur 3,9 Sekunden knackt der Jaguar die 100-km/h-Marke Foto: Jaguar
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Jaguar F-Type Project 7: Die Kleinserie soll 250 Fahrzeuge umfassen. 20 davon sollen nach Deutschland gehen Foto: Jaguar
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Unter der langen Motorhaube warten 575 PS und 680 Newtonmeter Drehmoment auf ihren Einsatz Foto: Jaguar
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Vier Endrohre entlüften die Brennräume: Verbrauch? Eigentlich egal, aber Jaguar gibt ihn mit 11,1 Liter an Foto: Jaguar
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114 Millimeter hat die Windschutzscheibe an Höhe eingebüßt. Das sorgt für eine noch flachere Seitenlinie Foto: Jaguar
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In nur 3,9 Sekunden knackt der Jaguar die 100-km/h-Marke Foto: Jaguar
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Große Lufteinlässe versorgen den Fünfliter-V8-Kompressor mit genügend Frischluft Foto: Jaguar
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Aus dem Ein- wurde ein Zweisitzer: Den Überrollbügel gibt es für beide Insassen. Der "Höcker" dahinter bleibt dem Fahrer vorbehalten Foto: Jaguar
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Dunkles abgestecktes Leder und weiße Nähte versprühen britische Noblesse Foto: AutoNews
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Die Plakette mit Fahrzeugnummer wird vom Chefdesigner persönlich signiert Foto: Jaguar
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Die Einstiegsleisten verraten den Namen der Kleinserie: Die Nummer 7 erinnert an die sieben Le Mans-Siege der Marke Jaguar Foto: Jaguar
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Der Front-Splitter aus Carbon fegt nur knapp über den Asphalt Foto: Jaguar
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Auch die Lüftung an den Schwellern ist in Carbon verarbeitet Foto: Jaguar
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Abtrieb muss sein: Bei 300 km/h sorgen Heckspoiler und Diffusor für genügend Bodenhaftung Foto: Jaguar
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In den Radkästen stecken 20-Zöller. Dahinter verzögern Bremsscheiben mit 380 Millimeter Durchmesser Foto: Jaguar
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Alter Verwandter: Der Jaguar D-Type gewann die 24 Stunden von Le Mans von 1955 bis 1957 und wurde als Straßenversion 87-mal gebaut Foto: AutoNews
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Wie die historische Design-Vorlage hat die Studie aus dem Jahr 2013 nur einen Sitzplatz Foto: Jaguar
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Der Stammbaum des Project 7: Die Reinkarnation des D-Type (rechts) nutzt das aktuelle Modell F-Type (Mitte) als Basis Foto: Jaguar
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Die ersten Auslieferungen der Kleinserie sollen Mitte 2015 beginnen Foto: Jaguar

Wenn aus einer Studie ein Fahrzeug mit Straßenzulassung wird, ändert sich während der Reife zur Serie oft noch einiges. Die Kleinserie des Jaguar F-Type Project 7 ist jedoch eine Ausnahme. Ein Jahr nach Vorstellung der Studie bekommt die Höcker-Katze nun eine Lizenz zur Jagd abseits der Rennstrecke. Die Weltpremiere findet auf dem Goodwood Festival of Speed statt.

Gut zitiert

Gezeigt wird eine radikale Inkarnation des Serien-F-Type, die einen Rückblick auf die letztjährige Studie und das britische Design der Fünfziger gewährt. Jaguar-Designchef Ian Cullum lässt Zitate sprechen: Hinter dem Fahrersitz ist der Project 7 mit dem "Höcker" des dreimaligen Le Mans-Gewinner-Modells Jaguar D-Type versehen. Die Nummer 7 ist ein Verweis auf alle sieben Le Mans-Siege der Marke Jaguar.

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Große Lufteinlässe versorgen den Fünfliter-V8-Kompressor mit genügend Frischluft Foto: Jaguar

Aus dem Effeff

Zudem wären die Produktdesigner aus Bauhauszeiten stolz auf Mister Cullum. Umfangreiche aerodynamische Modifikationen - in Gestalt eines Heck-Diffusors, eines verstellbaren Heckspoilers und eines neuen Front-Splitters - steigern den Abtrieb bei hohem Tempo und sehen dazu noch gut aus. "Form follows function".

Fahrmaschine mit Begrenzer

Die Formgebung verkündet: Der Project 7 ist eine Fahrmaschine. Mit 575 PS und 680 Newtonmeter hat das bekannte V8-Kompressor-Herz mit 5,0 Liter Hubraum noch einmal um 25 Pferde zugelegt. Die Kraft des Motors gelangt über die Achtstufenautomatik und die zweite Generation des aktiven und vollelektronischen Sperrdifferenzials an die Hinterräder. Keramikbremsscheiben in der Größe einer Kleinwagenfelge verzögern den auf 1.585 Kilogramm abgespeckten F-Type. Das Kleinserien-Modell ist 80 Kilogramm leichter als das F-Type V8 S Cabrio. Das sorgt für eine Zeit von 3,9 Sekunden in der Sprintwertung auf 100 km/h. Vollen Auslauf gewährt Jaguar trotzdem nicht. Bei 300 km/h erreicht der Sportler seine elektronisch beschnittene Höchstgeschwindigkeit.

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Aus dem Ein- wurde ein Zweisitzer: Den Überrollbügel gibt es für beide Insassen. Der "Höcker" dahinter bleibt dem Fahrer vorbehalten Foto: Jaguar

Geteilte Freude ist doppelte Freude

Im Gegensatz zur einsitzigen Studie darf ein Beifahrer hinter der 114 Millimeter tieferen Windschutzscheibe Platz nehmen. Der Project 7 fährt nicht zum Windkanal, er ist der Windkanal. Und wieder folgt die Form der Funktion: So kann auch der Beifahrer die Sicherheitsvorzüge einer Kopfstütze mit Überrollbügel genießen. Ein leichtes Bimini-Verdeck nach Bootsbauer-Art passt zusammengefaltet in den 196 Liter fassenden Kofferraum. Jaguar wäre eben nicht Jaguar, gäbe es nicht doch Zugeständnisse an den Komfort.

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114 Millimeter hat die Windschutzscheibe an Höhe eingebüßt. Das sorgt für eine noch flachere Seitenlinie Foto: Jaguar

Nummer ziehen bitte

Der exklusive Charakter soll bleiben. 150 Spezialisten der neu gegründeten "Jaguar Land Rover Special Operations" fertigen 250 Exemplare an. Nur 20 davon sollen auf deutsche Straßen kommen. Damit wirklich keines zu viel gebaut wird, werden die Fahrzeuge fein säuberlich nummeriert und verlassen mit einer Unterschrift des Chefdesigners die Produktion. Die ersten Auslieferungen beginnen laut Jaguar Mitte 2015. Welchen Geldbetrag man bis dahin angespart haben sollte, verrät Jaguar noch nicht.

Probefahrt mit einem Jaguar:

www.jaguar.at

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