Island-Tour: Mit diesem Fiat Panda 4x4 gibt's kein Stop & Go!

Er ist das kleinste Auto mit serienmäßigem Allradantrieb in Europa: Der Fiat Panda 4x4. Ein modifizierter und auf hartes Gelände getrimmter Allrad-Panda muss jetzt in Island zeigen, was er kann. Und das will er jetzt auch tun!

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Der Panda 4x4 ist bereits ab Werk für den Geländeeinsatz mit einem höheren Fahrwerk und Motorschutz ausgestattet Foto: Fiat

Er ist das kleinste Auto mit serienmäßigem Allradantrieb in Europa: Der Fiat Panda 4x4. Und dem kleinen Bären steht Großes bevor. Der auf hartes Gelände getrimmte italienische Kleinwagen soll unter der Leitung von Expeditionsspezialist Volker Lapp das isländische Hochland queren. Die Insel der Vulkane und Geysire gilt als eines der anspruchsvollsten Allrad-Reviere Europas. Eine echte Feuerprobe für Mensch und Material.

Der Panda 4x4: Kein unbeschriebenes Blatt

Es ist nicht das erste Mal, dass der Kleine auf große Fahrt geht. Bereits 1983 kam der erste Panda 4x4 auf den Markt. Er wurde noch im selben Jahr zur Wüstenrennmaus umfunktioniert und startete bei der Rallye Paris-Dakar. Die aktuelle Version des Panda 4x4 ist, was Langstreckenfahrten angeht, auch kein unbeschriebenes Blatt mehr. Eine Tour ans verschneite Nordkap, dem nördlichsten Punkt Europas, und eine Fahrt von Turin nach Sotschi zu den Olympischen Winterspielen gehen schon auf das Konto des Kleinsten seiner Art.

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Der Dachträger bietet zusätzlichen Platz für Gepäck und Ausrüstung Foto: Fiat

Solide Grundausstattung

Ab Werk baut der Italiener auf zwei Differenzialen und elektronisch gesteuerter Kraftverteilung auf. In brenzligen Situationen kann zudem per Knopfdruck ein elektronisches Sperrdifferenzial aktiviert werden. Ein höher gelegtes Fahrwerk und ein Motorschutz sind auch mit an Bord. Das niedrige Leergewicht von knapp 1,2 Tonnen spielt dem Panda zusätzlich in die Karten. Das Risiko in isländischem Schwemmsand zu versinken, ist dadurch auf ein Minimum reduziert. Die Voraussetzungen für einen Geländeeinsatz stimmen.

Abgespeckt und aufgerüstet

Da Wasserdurchfahrten von bis zu einem Meter und mehr eingeplant sind wurden sämtliche Teppiche und Dämmmaterialien aus dem Innenraum entfernt. So bleibt es bei einem Wassereinbruch in der guten Stube nicht lange feucht. Damit der 1,3-Liter-Turbodiesel sich bei den Badeausflügen nicht verschluckt, musste zusätzlich die Luftzufuhr überdacht werden. Nach der Umrüstung kann der 75-PS-Motor über einen verlängerten Schnorchel und einen speziellen Luftfilter die isländische Bergluft atmen.

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Luft holt der Panda durch einen verlängerten Schnorchel mit speziellem Luftfilter Foto: Fiat

Und Abfahrt!

Wirklich los geht's dann im August 2014 aus der Nähe von Frankfurt/Main nach Dänemark. Von Dänemark aus bringt eine Fähre die beiden Gelände-Kleinwagen samt Expeditionsteilnehmern nach Island.

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