Pick-up und Plug-in: Hyundai prescht nach vor

Hyundai hat im neuen Jahr gleich zwei Neuheiten im Gepäck: die Mittelklasse-Limousine Sonata als Plug-in-Hybrid und einen kompakten Konzept-Pick-up namens Santa Cruz. Letzteres Modell soll junge Städter mit Lust zum Abenteuer erobern.

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Was der Stecker-Sonata kosten soll, hat Hyundai bislang noch nicht verraten Foto: Hyundai

Der südkoreanische Autohersteller Hyundai hat auf der Detroit Motor Show (bis 25. Januar 2015) gleich zwei Neuheiten im Gepäck. Die Mittelklasse-Limousine Sonata (die mit dem i40 vergleichbar ist) als Plug-in-Hybrid, welche im Laufe des Jahres auf ausgewählten Märkten in den Verkauf gehen soll. Zum anderen findet sich auf am Messestand ein kompakter Konzept-Pick-up namens Santa Cruz.

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Die einzelnen Leuchteinheiten der Scheinwerfer sind im Honigwaben-Muster gehalten Foto: Hyundai

Santa Cruz Concept und die Zielgruppe

Mit dem Santa Cruz entwarf Hyundai ein "CUV (City Utility Vehicle)" und dazu auch gleich die passende Zielgruppe: "Urban Adventurers", junge Erwachsene, die "in der Stadt wohnen, Holz für Lagerfeuer mit Freunden transportieren wollen, eine Fußballmannschaft trainieren oder kurz mal Müll auf einen Recycling-Hof bringen möchten".

Wuchtiges Aussehen, niedriger Verbrauch

Der kompakte Pick-up hat vier Türen, fünf Sitzplätze und eine Ladefläche. Die Scheinwerfer sind im Honigwaben-Muster gehalten und die Frontpartie verfügt über LED-Nebellampen. Die Seitenlinie wird von riesigen Rädern dominiert. Für den Vortrieb hat der Pick-up einen Zweiliter-Turbodiesel unter der wuchtigen Haube mit Hexagon-Grill. Das Aggregat soll 190 PS entwickeln und die Kraft über ein Allrad-System an die Räder weitergeben. Die Entwickler erwarten dabei Verbrauchswerte um 6,3 Liter auf 100 Kilometer. Ob und wann die Studie Realität werden könnte, ist nicht bekannt.

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Die Nebellampen in der Schürze arbeiten mit LED-Technik Foto: Hyundai

Sonata wird zum Stromer

Wesentlich näher an der Realität ist da der Sonata mit Plug-in-Hybrid. Die Mittelklasse-Limousine bekommt zu dem Zweiliter-Vierzylinder-Benziner mit 154 PS einen 50 kW (68 PS) Elektromotor unter das Blechkleid verpflanzt. Dieser wird von einem 9,8 Kilowattstunden fassenden Lithium-Polymer-Akku gespeist. Damit sollen bis zu 35 Kilometer rein elektrisches Fahren möglich sein. Ist der Akku geladen, soll sich der Sonata mit Plug-in-Hybrid mit gerade einmal 2,5 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer begnügen. Ist der elektrische Energiespeicher leer, steigt der Verbrauch auf 5,9 Liter. An einem amerikanischen Haushaltsanschluss mit 120 Volt soll die Ladezeit des Akkus rund fünf Stunden betragen.

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35 Kilometer soll der Sonata rein elektrisch zurücklegen können Foto: Hyundai

USA-Preis und Chancen

Was der Sonata mit Stecker kosten soll, steht noch nicht fest. Ein Sonata mit Hybrid-Technik ohne externe Lademöglichkeit ist den USA ab 26.000 Dollar (rund 22.000 Euro) erhältlich. Ob ein Plug-in-System für das hießige Pendant i40 geplant ist, verrät Hyundai auch noch nicht. Bislang gibt es den i40 hierzulande nicht einmal als Normal-Hybrid.

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