Honda Civic 4D 1.5 VTEC Limousine: Diese Limo schmeckt!

Ohne Heckklappe. Den Civic als Limousine? Oft wird man den Limo-Civic in Österreich nicht sehen. Dabei wäre er eine echte Alternative zum Fünftürer.

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Straffes, dynamisches Fahrwerk im Zusammenspiel mit einem überraschend sportlichen CVT-Getriebe! Foto: Weekend Magazin
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Der Arbeitsplatz: guter Materialmix, sehr übersichtlich – vielleicht eine Spur zu wenig Liebe zum Detail. Foto: Weekend Magazin
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Foto: Weekend Magazin
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Foto: Weekend Magazin

Nun ist es bei uns in Österreich nicht unbedingt so, dass wir alle auf Limousinen bzw. Stufenheck-Varianten abfahren. Es sei denn, wir reden von einer Mercedes- S-Klasse oder eben einem Auto, das in den Premiumbereich schielt. SUV-Freaks und Fünftürer-verliebt sind wir eben. Auf der anderen Seite der Weltkugel, in China oder auch in den USA, sind die Autos mit Stufenheck aber ein Hit und im Grunde auch Statussymbol. Und dann steht da der ­Honda Civic als Limousine für den Test mit schnittigem Hinterteil vor unserer Tür. So gar nicht bieder, so gar nicht Stufenheck? Im Gegenteil, eigentlich sieht er so aus, als hätte er eine Heckklappe. Tatsächlich ist da ein normaler Kofferraumdeckel, über den ist der ­Zugang in den Kofferraum nicht so leicht wie beim Fünftürer, aber er schluckt phänomenal viel! 519 Liter sind es maximal, die der 4,6 Meter lange Japaner schafft.  

So ist er

Im Innenraum gibt es viel Platz. Auch ­Passagiere auf den hinteren Rängen haben extra viel Beinfreiheit. Die Vorteile der Fünftürer-Version ­kommen also auch beim ­„Sedan“ zum Tragen. Das Cockpit mit dem großen Screen wirkt aufgeräumt und gut verarbeitet. Vielleicht vom Design her ge­sehen nicht der große Wurf, aber das ist Ansichtssache. Die verwendeten Materialien hinterlassen jedenfalls einen sehr guten Eindruck. Was uns überraschte, war das CVT-Automatik-Getriebe (7-Stufen-CVT). Dieses ­gehört zu den besten seiner Art. Lästiges Hochdrehen mit dem dazugehörenden komischen Sound gibt es bei Honda nicht. Hut ab! Wie schon der Weekend-Test mit dem Fünftürer zeigte – der Civic vermittelt tollen Fahrspaß. Das Fahrwerk giert förmlich nach engen Kurven, ohne dabei übertriebene Härte an die Bandscheiben zu senden.

Die Eckdaten

Der Motor, ein 1.5 VTEC mit Turbo und vier Zylindern leistet 182 PS und treibt den Japaner ­äußerst flott auf 100 km/h. Beim Verbrauch lagen wir im Test bei etwa 6,5 bis sieben Liter. Laut Werksangabe sollen es 5,7 sein. Durch die Gegend getragen, haben wir den Civic allerdings nicht. Der Fahrspaß war des ­Öfteren gegeben. Der Startpreis in der Comfort-Aus­stattungsvariante liegt bei EUR 26.490,–. Das getestete Executive-Modell in der Top-Ausstattung liegt bei EUR 33.090,–. Fazit: Der Civic als Limousine liefert nicht nur eine ordentliche Fahr-Performance ab. Für ihn sprechen auch viele Fahrassistenten und ein optisch ansprechendes Hinterteil.

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