Gut schaust aus: Mazda MX-5 RF

Der Mazda MX-5 brachte 1989 den klassischen Roadster wieder auf die Straße. Gelingt dies nun mit dem – fast ausgestorbenen – Fastback wieder? Wir meinen: Wer wenn nicht er.

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Nach dem Revival des klassischen Roadsters wagt sich Mazda an den Fastback. Foto: Hersteller
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Nach dem Revival des klassischen Roadsters wagt sich Mazda an den Fastback. Foto: Hersteller
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Nach dem Revival des klassischen Roadsters wagt sich Mazda an den Fastback. Foto: Hersteller

Und das hat seinen Grund – der MX-5 RF schaut aus jedem Winkel richtig gut aus. Dabei ist die Bezeichnung MX-5 laut Mazda fast ein wenig irreführend, denn die Japaner sehen den RF als völlig eigenständiges Auto. Mehr als ein Coupé, mehr als ein Roadster – ein Fastback eben, und der hat seinen eigenen Charakter. Aerodynamisch, tropfenförmig, abfallende Dachlinie – genau so definiert man dieses automobile Genre, das seit den 30er Jahren immer wieder für Furore sorgt. Leider verwischten Hatchbacks oder Liftbacks das Original bis dato, was in etwa so wäre als würde man einen Heimatfilm mit einem Western vergleichen – irgendwie ähnlich und doch ganz anders.

 

Patentierte „Flachdachtechnologie“

Mazda baut den MX-5 RF für Menschen die öfter geschlossen fahren wollen, denen der puristische Roadster zu unpraktikabel erscheint. Und das obwohl eben jener MX-5 mit Stoffdach der meistverkaufte Roadster aller Zeiten ist! Der RF hat damit absolutes Marktpotenzial. Kofferraumvolumen und die beiden Benziner sind baugleich, es gibt ihm als G130 mit 130PS bzw. als G160 mit 160 Pferdestärken. Gänzlich anders hingegen – no nau ned – der patentierte Dachmechanismus. Knöpfen drücken, schafft Entzücken: Zwei Dachsegmente und die Heckscheibe falten sich nach hinten, das dritte schwebt über den Sitzen, ähnlich eines Targas. Das ganze funktioniert im Stehen und im Rollen bis 10 km/h. Doch wer will das Schauspiel schon „im Rollen“ verpassen? Premiere feiert das neue (alte) Genre auf der International Auto Show in New York.

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