Kosten-Check: So günstig kann Mopedfahren sein

Wer es geschickt anstellt, den kommt Mopedfahren richtig günstig. Das zeigen die Preisvergleiche der Konsumentenschützer, die zum Teil eklatante Unterschiede zu Tage fördern. Die besten Tipps, wie man Kostenfallen umgeht.

Moped - Cover
Große Preisunterschiede bei Führerschein, Pickerl und Versicherungen Foto: APA (dpa/gms/Franziska Koark)

Die Kosten für den Mopedführerschein belaufen sich im Durchschnitt auf 243 Euro, es gibt ihn aber auch schon um 149 Euro. Der höchste Preis der von der Arbeiterkammer untersuchten Anbieter belief sich auf 300 Euro. Mit der Ausbildung beginnen können Jugendliche frühestens sechs Monate vor dem 15. Geburtstag. Die Ausbildung beinhaltet einen Theoriekurs über sechs Unterrichtseinheiten sowie einen Praxiskurs mit sechs Einheiten am Übungsplatz und zwei im Straßenverkehr. Teilweise können die Kurs mit einem eigenen Moped absolviert werden, was den Führerscheinpreis noch einmal senkt.

Tipps zur Versicherung

Die Prämie für die jährliche Haftpflichtversicherung für Mopedfahrer beginnt bei 84 Euro. Wichtig ist es auch hier, Angebote einzuholen, etwa mittels im Internet kostenlos angebotener Versicherungsrechner. Sparen kann man, wenn man die Versicherungsprämie jährlich mittels Bankeinzug abbuchen lässt und indem man über den Winter die Nummerntafel und den Zulassungsschein bei der Versicherung hinterlegt.

Pickerl und Reparaturen

Besonders große regionale Unterschiede gibt es beim Pickerl und bei Reparaturleistungen. Teuer wird es in Urfahr-Umgebung mit durchschnittlich 31,49 für die Überprüfung, während Mopedbesitzer in Eferding im Mittel nur 19,35 bezahlen müssen. Die Autofahrerklubs ARBÖ und ÖAMTC bieten das Mopedpickerl für Mitglieder um 21 bzw. 20,40 Euro an. Ein Preisvergleich lohnt sich auch, wenn bei der Begutachtung Mängel festgestellt werden, die repariert werden müssen. Hier zeigt die aktuelle Erhebung Preisdifferenzen für eine Mechanikerstunde zwischen 50 und 123,84 Euro.

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