Glamour, Glanz und Glorie: Der Grand Prix von Monaco

Seit 1955 macht die Formel 1 Jahr für Jahr Station im Fürstentum. Nicht nur die Kulisse, auch die Rennstrecke ist einzigartig. Denn gefahren wird quer durch die Stadt. Eine Herausforderung für die Rennfahrer, ein Leckerbissen für die Fans.

Monaco - Titel
Der legendäre Circuit de Monaco Foto: Getty

Mit 300 km/h über die Strecke zu rasen macht einem Formel 1-Fahrer keine Angst. Dann schon eher mit 150 Stundenkilometer durch die Stadtteile Monte Carlo und La Condamine zu fahren. Denn anders als mit angezogener Handbremse ist der Circuit de Monaco nicht zu packen. Die kurze Strecke, die engen Straßen und die unübersichtlichen Kurven im verbauten Stadtgebiet verlangen den Fahrern höchste Konzentration und Fahrpräzision ab. Fehler enden leicht in fatalen Unfällen. Überholen - so gut wie unmöglich. Umso entscheidender ist, wie man beim Start wegkommt.

"Wie Hubschrauber im Wohnzimmer"

Um auf die erforderlichen zwei Stunden Rennzeit zu kommen, ist die Strecke, die gerade einmal rund 3,34 Kilometer misst, 78 Mal zu fahren. Das unvergleichliche Gefühl, dass die Rennpiloten überkommt, fasste Ex-Fahrer Nelson Piquet treffend zusammen: "Formel 1 fahren in Monaco ist wie Hubschrauber fliegen im Wohnzimmer.“

Monaco
Der legendäre Circuit de Monaco Foto: Getty

Drei Kronen des Rennsports

Nicht von ungefähr zählt Monaco, der nach Silverstone der zweitälteste Grand Prix der Formel 1-Geschichte ist, gemeinsam mit den Bewerben wie 500 Meilen von Indianapolis und dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans zu den drei Kronen den Automobilrennsports. Der Weg dorthin war lang.

Highlight des Jahres

Das größte Ziel von Anthony Noghés, der 1925 den Automobile Club of Monaco (ACM) gegründet hatte, war es, ein fixes Rennen in Monte Carlo zu etablieren. Mit Unterstützung des Fürstentums und der Club-Mitglieder wurde 1929 der erste Grand Prix von Monaco ausgetragen. In den folgenden Jahren durchlebte die Veranstaltung eine wechselvolle Geschichte, fand einmal statt, dann wieder nicht - nicht zuletzt bedingt durch den Zweiten Weltkrieg. Erst ab 1955 ging das monegassische Motorsport-Ereignis des Jahres regelmäßig über die Bühne.

Monaco
Der legendäre Circuit de Monaco Foto: Getty

Rekordhalter von Monaco

Die meisten Siege wie auch die meisten Pole Positions fuhr Ayrton Senna, dessen Todestag sich in diesem Jahr zum 20. Mal jährt, heraus. Im vergangenen Jahr holte sich Nico Rosberg den Sieg.

Guided Tour mit David Coulthard

David Coulthard, der 2000 für McLaren den Sieg holte, fährt im folgenden Video den Circuit de Monaco ab und vermittelt den Zusehern anschaulich ein Gefühl von der Strecke. Das Besondere ist: Die Fans kommen hier ihren Idolen so nah, wie nirgendwo sonst auf der Welt.

Tickets für den Grand Prix von Monaco online bestellen:

www.grand-prix-monaco.com