Mercedes: Kräftiges Update für Gelände-Ikone

Für das laufende Modelljahr 2015 stand das Update der Mercedes G-Klasse noch aus, doch jetzt schicken die Schwaben das Gelände-Urgestein zur Frische-Kur. Aber was erwartet den Modell-Klassiker?

Update für die Mercedes-Gelände-Ikone_2 - Cover
Hauptsächlich dreht sich das Update der G-Klasse um neue und überarbeitete Motoren Foto: Mercedes
Update für die Mercedes-Gelände-Ikone_1
Mercedes hat den Gelände-Klassiker, die G-Klasse, überarbeitet Foto: Mercedes
Update für die Mercedes-Gelände-Ikone_3
Der G 350 d mit Dreiliter-V6-Diesel leistet jetzt 245 PS und entwickelt 600 Newtonmeter Drehmoment Foto: Mercedes
Update für die Mercedes-Gelände-Ikone_4
Der G 500 erhält den Vierliter-Turbo-V8-Benziner aus dem AMG GT oder dem AMG C 63. In der G-Klasse leistet das Aggregat 422 PS Foto: Mercedes
Update für die Mercedes-Gelände-Ikone_5
Das Interieur-Lifting beschränkt sich auf ein neu gestaltetes Kombiinstrument hinter dem Lenkrad Foto: Mercedes
Update für die Mercedes-Gelände-Ikone_6
Das Infotainment-System bleibt, genau wie die drei Differenzialsperren (Knöpfe darunter), unangetastet Foto: Mercedes
Update für die Mercedes-Gelände-Ikone_7
Wie gewohnt, geht es weiterhin edel in dem Gelände-Klassiker zu Foto: Mercedes
Update für die Mercedes-Gelände-Ikone_8
Top-Modell der G-Klasse bleibt der AMG G 65. Die Leistung des Sechsliter-V12-Benziners wurde auf 630 PS angehoben. Das Drehmoment liegt bei sagenhaften 1.000 Newtonmeter Foto: AutoNews
Update für die Mercedes-Gelände-Ikone_9
Eine Stufe darunter rangiert der AMG G 63. Der 5,5-Liter-V8 mit jetzt 571 PS schafft es, die Schrankwand in 5,4 Sekunden auf 100 km/h zu beschleunigen Foto: Mercedes
Update für die Mercedes-Gelände-Ikone_10
Auch für die Umwelt wurde etwas getan: Alle Modelle (bis auf den AMG G 65) verfügen jetzt über ein serienmäßiges Start-Stopp-System Foto: Mercedes
Update für die Mercedes-Gelände-Ikone_11
Die Kontrastnähte im Innenraum werden je nach Außenfarbe angepasst Foto: Mercedes
Update für die Mercedes-Gelände-Ikone_12
Carbon-Applikationen verweisen auf sportliche Ambitionen der AMG-G-Klassen Foto: Mercedes
Update für die Mercedes-Gelände-Ikone_13
In den AMG-Modellen kann man es sich auf Rauten-gesteppten-Ledersesseln bequem machen Foto: Mercedes
Update für die Mercedes-Gelände-Ikone_14
Für alle Modelle werden neue Lackierungen angeboten Foto: Mercedes
Update für die Mercedes-Gelände-Ikone_15
Die neuen Modelle der G-Klasse werden ab Mitte des Jahres 2015 bestellbar sein Foto: Mercedes

Auf eine über 35 Jahre andauernde Modellgeschichte kann die Mercedes G-Klasse mittlerweile zurückblicken. Dabei wurde das Kult-Fahrzeug stets mit der neusten Technik am Puls der Zeit gehalten und fortlaufend den Ansprüchen des Geländewagen-Klientels angepasst. Für das aktuelle Modelljahr 2015 stand das Update bislang noch aus, doch jetzt schickt der schwäbische Autobauer das Gelände-Urgestein zur obligatorischen Frische-Kur. Ab Mitte des Jahres werden die überarbeiteten G-Klassen bestellbar sein.

Was bleibt und was nicht?

G-typisch setzt der moderne Klassiker weiterhin auf die Leiterrahmen-Basis. Auch der permanente Allradantrieb, die Geländeuntersetzung und die drei während der Fahrt schaltbaren Differenzialsperren blieben unangetastet. Das Serienfahrwerk wurde dagegen neu abgestimmt. ESP, ABS und ASR wurden ebenfalls optimiert. Auf Wunsch ist außerdem eine neue Verstelldämpfung im Programm (nur im G 500).

Optik-Update

Wie gewohnt halten sich die optischen Neuerungen beim G-Klasse-Lifting in Grenzen: Neu sind die Stoßfänger und die jetzt für alle Modelle serienmäßigen AMG-Kotflügelverbreiterungen. Das Einstiegs-G-Klässchen 350 d steht jetzt bereits ab Werk auf 18-Zöllern. Außerdem werden neue Lackierungen für den Außenbereich angeboten. Im Interieur beschränkt sich die Überarbeitung auf ein neues Kombiinstrument mit 11,4-Zentimeter-Multifunktionsdisplay, neuen Zeigern und Zifferblättern.

Update für die Mercedes-Gelände-Ikone_7
Wie gewohnt, geht es weiterhin edel in dem Gelände-Klassiker zu Foto: Mercedes

Sondermodell Edition 463

Wer optisch aus der großen G-Klasse-Masse herausstechen möchte, kann ein neues AMG-Sondermodell namens Edition 463 wählen. Unter anderem ein Unterfahrschutz aus Edelstahl, seitliche Sport-Streifen und 21-Zoll-Felgen heben das Exterieur von Standard-G-Modellen ab. Im Innenraum wartet die Edition 463 mit mehr Leder, Kontrastziernähten und Carbon-Elementen auf. Als Basis für das Sondermodell dienen die AMG-Versionen.

Motor-Update im "normalen" G

Unter der bulligen Haube der G-Klasse tut sich hingegen einiges: Im G 350 d stieg die Leistung des Dreiliter-V6-Diesels von 211 auf 245 PS. Das maximale Drehmoment klettert von 540 auf 600 Newtonmeter. Der G 500 erhält ein gänzlich neues Aggregat. Der V8-Turbobenziner kommt bereits im neuen Mercedes-AMG GT und im Mercedes-AMG C 63 zum Einsatz. Für die Anwendung in der G-Klasse wurde das Vierliter-Triebwerk mit 422 PS und 610 Newtonmeter ausgestattet. Das reicht, um die Aerodynamik-Schwächen ausreichend auszugleichen und den G 500 in 5,9 Sekunden auf 100 km/h zu beschleunigen.

Update für die Mercedes-Gelände-Ikone_4
Der G 500 erhält den Vierliter-Turbo-V8-Benziner aus dem AMG GT oder dem AMG C 63. In der G-Klasse leistet das Aggregat 422 PS Foto: Mercedes

Motor-Update der Gelände-AMGs

Der 5,5-Liter-V8-Benziner im AMG G 63 wird ab Mitte des Jahres 2015 571 PS leisten (ein Plus von 27 PS) und bis zu 760 Newtonmeter Drehmoment bieten. Top-Modell mit Top-Motor bleibt der AMG G 65: In der Schrankwand leistet der jetzt schon brachiale 6,0-Liter-V12 dann 630 PS und schickt maximal 1.000 Newtonmeter Drehmoment an die Räder. Die Quittung? In 5,3 Sekunden wird die Top-G-Klasse künftig den Standard-Sprint auf Tempo 100 absolvieren können. Ob analog zur Leistung auch die Preise angehoben werden, ist noch nicht bekannt.