„G“eilomobil: Die neue G-Klasse

Die G-Klasse wird seit 1979 ohne große Designveränderungen gebaut. Da ist es schon fast eine Revolution, wenn es zum ersten mal Änderungen der Karosseriedimensionen gibt. Der G wurde um fünf Zentimeter verlängert und bekam stolze 12 Zentimeter mehr Breite verpasst. Insofern kann ohne Übertreibung von einem „brandneuen“ Modell sprechen.

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Seit 1979 gebaut, ist das neue Modell die erste offizielle 2er-Serie. Foto: Hersteller
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Seit 1979 gebaut, ist das neue Modell die erste offizielle 2er-Serie. Foto: Hersteller
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Seit 1979 gebaut, ist das neue Modell die erste offizielle 2er-Serie. Foto: Hersteller
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Seit 1979 gebaut, ist das neue Modell die erste offizielle 2er-Serie. Foto: Hersteller
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Seit 1979 gebaut - dies das neue Modell die erste offizielle 2er-Serie. Foto: Hersteller

Kanzler Kurz machte einst einen Hummer zum „Geilomobil“. Doch der Hummer ist längst Geschichte, die Produktion wurde 2011 eingestellt. Ganz im Gegensatz zur Mercedes G-Klasse, die seit 1979 – rein äußerlich – kaum verändert gebaut wurde. Bis jetzt: Keine Angst – den G gibt es weiterhin, doch diesmal in wahrlich neuen Dimensionen. Und das war längst überfällig, vor allem in Hinblick auf den wichtigen US-Markt, denn im Vergleich zu einem Dodge Ram mit seinem Kinogestühl, wirkte die G-Klasse bisher ein wenig „schmalgepickt“. Das ist nun passé. Zur Präsentation des neuen Prunkstücks im Rahmen der North American Motorshow wurde einer geladen, der zum G passt, wie der Terminator zum Hasta la Vista: Arnold Schwarzenegger. Nicht nur, dass Arnie ebenso wie der G von Graz aus die Welt eroberte, fährt er doch selber einen, wenngleich in der Elektroversion der Mühlviertler E-Mobilitätspioniere Kreisel.

 

Zwei Grazer erobern die Welt: Arnie und die G-Klasse

Da zückt Arnie ebenso wie Mercedes-Boss Zetsche den Cowboyhut. Neben den Dimensionen wurde nur behutsam Hand an das neue Modell gelegt (die interne Werksmarke bleibt wie bisher W463). Auffallend die neuen Frontscheinwerfer – runde LED´s – und ein etwas filigranere Front. Auch Spiegel und Türgriffe wurden leicht verändert. Im Interieur wurde alles ein wenig aufpoliert und „limousinenhafter“ gestaltet. Der technisch markanteste Unterschied zum Vorgänger ist wohl die komplette Palette an Assistenzsystemen aus der S-Klasse, welche nun endlich auch für den G zu haben ist. Unverändert bleiben die sensationellen Geländefähigkeiten an denen sogar noch ein wenig mehr gefeilt wurde: Mehr Bodenfreiheit und höhere Watttiefe versprechen Offroad-Spaß auf höchsten Niveau. Auch wenn sich der dahergelaufene Freizeit-Cowboy die neue G-Klasse wohl kaum leisten wird können . Die Preise bleiben wohl – wie beim Vorgänger – astronomisch.

 

 

 

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