Gangnam Style: KIA Stonic

Sie sind kompakt, frech, wendig und spritzig: Klein-SUVs. Der neuste Vertreter diese Genres ist der KIA Stonic, der auf ein lifestyliges und urbanes Publikum setzt. Eines der umkämpftesten Zielgruppen überhaupt, die noch dazu geringe Markenbindung aufweisen. Da braucht es gute Argumente – und die liefert KIA zuhauf.

kia-stonic-compact-crossover-suv.jpg
Ganz schön stylisch: Der neue KIA Stonic. Foto: Hersteller
image-gallery-3.jpg
Ganz schön stylisch: Der neue KIA Stonic. Foto: Hersteller
image-gallery-1.jpg
Ganz schön stylisch: Der neue KIA Stonic. Foto: Hersteller
image-gallery-2.jpg
Ganz schön stylisch: Der neue KIA Stonic. Foto: Hersteller

Dass die Koreaner ganz schön hip sein können, weiß man spätestens seit „Psy“ und seinem „Gangnam Style“. Und eben ein solches „hippes Publikum“ gilt es mit dem Stonic zu erobern. Ein Publikum, das nicht gerne mit der Masse mitschwimmt, und aus diesem Grund haben die Koreaner gleich eine Menge Kombinationsmöglichkeiten mit auf die Reise gegeben. Neun Außenfarben, von dezent bis knallig sind mit vier Dachfarben kombinierbar –macht gesamt neun hoch vier, also 6.541 Kombinationsmöglichkeiten. Innen zieht sich die Individualisierung durch – vier Farbtrimms sind ab Ausstattungsvariante „Vision“ möglich und peppen das gewohnte grau und schwarz anderer Fahrzeuge gehörig auf. So weit, so schick – doch will das umkämpfte und im sogenannten B-Segment auch mit zahllosen Alternativen verwöhnte Publikum auch Nutz, Platz und vor allem Connectivity. Die gibt es zur Genüge: Praktische Details wie zwei USB Steckdosen im Fonds zeigen, dass die Koreaner ihr Publikum verstanden haben. Siebenzoll Display das Apple Carplay und Android Auto fähig ist, versteht sich da fast von selbst.

 

Stolze 6.541 Kombinationsmöglichkeiten bei den Außenfarben

Bleibt nur mehr der Platz und die Nutzfläche. Der Kofferraum des Stonic schluckt 352 Liter, bei umgeklappter Rückbank gar 1.155 Liter, da passt schon mal ein Mountainbike oder Surfboard rein, wenn sich der hippe Städter mal auf eine sportlich aktive Landpartie begibt. Damit er da auch sicher unterwegs ist, hat KIA einige Assistenten in sein Auto gepackt: Autonomer Notbremsassistent mit Fußgängererkennung und Stabilitätskontrolle mit Gegenlenkfunktion sind serienmäßig bereits mit dabei. Wer eine Armada an „Warnern“ wie Müdigkeitswarner, Querverkehrswarner, Totwinkelwarner und Spurverlassenswarner haben möchte, der muss sich für höhere Ausstattungslinien entscheiden. Keine Warnung braucht es beim Fahrwerk, der Stonic liegt „stoisch“ auf der Straße und ist gut abgestimmt. Kraftvoll hingegen die Motorenpalette. Der Einstieg beginnt mit einem 1,2 Liter Saug-Benziner der 84PS leistet. Die Top-Version bietet einen 1,0 Liter Turbobenziner mit satten 120PS. Dazu gibt es einen 1,6 Liter Turbodiesel mit 110 Pferdchen unter der Haube. Erfreulich der Verbrauch: Je nach Motorisierung begnügt sich der Stonic bereits mit 4,2 Litern auf 100 Kilometern beim Diesel. Die Benziner liegen bei 5,2 bzw. 5,5 Litern.

Mehr zum Thema: