Ford Mustang Shelby GT 350 powert mit 500 PS!

Zum 50. Geburtstag der Mustang-Baureihe schickt Ford die Fahrzeug-Ikone in die sechste Generation. In dem Ford Mustang Shelby GT 350 pulsiert ein V8-Triebwerk und 500 Pferdestärken. Da ist klar, wem die Straße gehört.

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Das Herzstück des GT 350 ist ein 5,2-Liter-V8 mit 500 PS und 540 Newtonmeter maximalem Drehmoment Foto: Ford

Das Debüt war im Jahr 1964, ein halbes Jahrhundert läuft seitdem die Produktion und mehr als 9,2 Millionen verkaufte Exemplare können verbucht werden: Zum 50. Geburtstag der Mustang-Baureihe schickt Ford die Fahrzeug-Ikone in die sechste Generation. Jetzt hat der Autobauer eine weitere Legenden-Neuauflage vorgestellt, den Shelby GT 350.

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Hält das Wildpferd im Zaum: Verzögert wird mit einer Brembo-Bremsanlage. Darüber werden 19-Zoll-Alus montiert Foto: Ford

Sportfahrzeuge mit Straßenzulassung

Der erste GT 350 kam nur ein Jahr nach dem 1964er-Serienmodell auf den Markt. Namensgeber ist damals wie heute der 2012 verstorbene Rennfahrer und Konstrukteur Caroll Shelby, der den schon an sich leistungsstarken Serienwagen in reinrassige Sportfahrzeuge mit Straßenzulassung verwandelte. Der neue Shelby basiert jetzt auf der kommenden Mustang-Generation und wurde in einigen Kriterien weiterentwickelt sowie überarbeitet.

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Sportlicher Innenraum: Die Seriensitze flogen raus und wurden durch Recaro-Sportsitze ersetzt. Auf Wunsch gibt Foto: Ford

Interpretation eines Hochleistungsmotors

Das Herzstück des neuen Ford Mustang Shelby GT 350 ist ein völlig neues V8-Triebwerk. Das Brennraumvolumen von 5,2 Liter und den daraus resultierenden 500 PS sowie 540 Newtonmeter maximales Drehmoment machen die laut Ford "typisch amerikanische Interpretation eines Hochleistungsmotors" zum derzeit stärksten Ford-Serienaggregat. Ganz unamerikanisch wird dagegen die Antriebskraft übersetzt: Ein manuelles Sechsgang-Getriebe übernimmt diese Arbeit. Im Serienmustang muss man sich mit maximal 426 PS aus einem Fünfliter-V8 begnügen.

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Mittels spezieller Dämpfer wurde das Fahrwerk tiefergelegt

Brembo hält das Pferd im Zaum

Die Torsionssteifigkeit wurde gegenüber dem Serienmodell um 28 Prozent erhöht. Die Fahrzeugfront ist durch Spritzguss-Kohlefaserverbund optimiert, die vordere Spur verbreitert sowie das Fahrwerk mittels spezieller Dämpfer tiefer gelegt worden. Damit man das scharf gemachte Wildpferd im Zaum halten kann, sind an der Vorderachse 394-Millimeter-Bremsscheiben mit sechs Kolben, an der Hinterachse 380-Millimeter-Scheiben mit vier Kolben verbaut. Vor der Bremsanlage sitzen 19-Zoll-Alus.

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Am 17. April 1964 präsentierte Ford die erste Mustang-Generation auf Basis des Ford Falcon Foto: Ford

Lederausstattung auf Wunsch

Um die Aerodynamik weiter zu verbessern, ist die neue Aluminium-Motorhaube gegenüber dem Basis-Mustang leicht abgesenkt worden. Zudem sollen die neuen Front- und Heckspoiler sowie der Heckdiffusor für mehr Anpressdruck bei hohen Geschwindigkeiten sorgen. Im Innenraum fallen die Recaro-Sportsitze auf, die auf Wunsch in einer Lederausstattung erhältlich sind.

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Vier Endrohre und ein Diffusor zeichnen das Heck des Shelby aus Foto: Ford

Nicht für Europa

Ab 2015 wird der Mustang Shelby GT 350 - wie sein Serienpendant - über das Ford-Händlernetz vertrieben. Während der Basis-Mustang auch in Europa über dieses Netz angeboten wird, bleibt bei dem GT 350 der Gang zum Importeur nicht aus. Denn die Ikone mit der weißen Lackierung und den blauen Streifen wird in Europa nicht offiziell verkauft werden. Zu den dann aufgerufen Preisen ist bislang noch nichts bekannt.

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www.ford.at