Ford Explorer: Das Lieblingsschiff der Entdecker

Wie viel schneller hätten Entdecker wie Vasco da Gama, Amerigo Vespucci oder James Cook ihre Eroberungen machen können, wären sie mit dem neuen 457PS starken Ford Explorer unterwegs gewesen? Das Flaggschiff der (europäischen) Ford-SUV-Palette mit Plug-In-Hybrid ist jedenfalls gelandet, die letzten 48 Kilometer dabei rein elektrisch.

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Foto: Hersteller
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Bevor jetzt wieder das „große SUV-Bashing“ losgeht, sei einmal eines vorausgeschickt: Der 5,05 Meter lange und 2,28 Meter breite „Entdecker“ verbraucht kombiniert gerade einmal 2,9 Liter pro 100 Kilometer und stößt dabei nur 66g CO2/km aus (gut, das ist vielleicht ein wenig optimistisch). Doch wenn der große Ford auch noch mit sieben Personen vollbesetzt ist, klingt das ziemlich effizient. Möglich macht das der Plug-In-Hybrid, übrigens die einzige Motorisierung für den Luxusgleiter. Und Luxus steht absolut im Fokus. Auf dieses Segment setzte der große Ford schon seit 1990, als die erste Generation des SUV bereits Maßstäbe setzte. Nun ist die sechste Generation des meistverkauften SUVs in den USA am Start und glänzt dabei mit einigen typisch europäischen Tugenden, wie den hierzulande üblichen niedrigen Verbrauch.

Intelligentes Batteriemanagement. Den schafft das Luxusschiff mit einem 3-Liter- Ecoboost-V6-Turbobenziner und einem 74-KW-Elektroaggregat. Die Batterie hat eine Kapazität von 13,1 kWh. Diese Kombination macht ihn zum Effizienzwunder. Die Batterie lässt sich etwa auf der Autobahn aufladen, damit man in der Stadt dann wieder mit voller Batterie emissionsfrei unterwegs sein kann. Rein elektrisch schafft der Explorer mit 48 Kilometer die durchschnittliche tägliche Fahrstrecke von rund 40 Kilometern leicht. Apropos leicht: Dank 10-Gang-Automatik schaltet der Explorer fast unmerklich. Leichtfüßig auch die Beschleunigung: In bloß sechs Sekunden soll man auf 100 sein, bei 230 km/h ist dann Schluss. Und dann wären da natürlich noch die Offroadfähigkeiten. Dank intelligentem 4WD Antrieb findet der Explorer stets das richtige Programm für die jeweilige Fahrsituation. Sieben Fahrmodi stehen dabei zur Verfügung. Und was ist drin und dran? So ziemlich alles was für Luxus-SUVs in dieser Größenordnung zu haben ist, von Teilautonomie bis zum digitalen Cockpit, von Premium-Leder bis zu WLAN-Hotspot. „All inclusive“ eben, wie man es von Amerikanern gewöhnt ist.

 

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