Facelift: Was am neuen Ford Galaxy anders ist

Der Galaxy beruht auf der gleichen Basis wie der Mondeo. Daher zieht der Generationswechsel bei Limousine und Kombi nun auch eine neue Version des Vans nach sich. Wie er sich macht? Hier erste Einblicke.

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Der neue Ford Galaxy steht in den Startlöchern. Optisch fallen der neue Grill und die schmaleren Scheinwerfer auf Foto: Ford
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Zu den Außenabmessungen teilt Ford nichts mit, aber der Van bietet nach wie vor sieben Sitze Foto: Ford
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Am Heck sticht der schwarze Rand der Heckscheibe ins Auge Foto: Ford
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Wie gehabt bietet der Galaxy hinten normale Schwenktüren wie eine Limousine Foto: Ford
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Offiziell heißt der obere Lufteinlass "Trapezgrill", man könnte aber auch ein Sechseck erkennen Foto: Ford
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Optional gibt es ein Panorama-Glasdach, das sich auch öffnen lässt Foto: Ford
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Das neue Cockpit sieht recht aufgeräumt aus - nicht so zerklüftet wie so oft bei Ford Foto: Ford
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Keine Angst, das ist das bisherige Cockpit. Im Vergleich sieht es ganz schön alt aus Foto: Ford
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Optional gibt es beim neuen Galaxy diese virtuellen Instrumente Foto: Ford
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In der Mittelkonsole steckt ein Acht-Zoll-Touchscreen Foto: Ford
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Die fünf hinteren Sitze lassen sich im Boden versenken Foto: Ford
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Die Sitze lassen sich auch per Knopfdruck um- und hochklappen Foto: Ford
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Alte und neue Generation im Vergleich: Viel hat sich nicht verändert Foto: Ford
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Auch am Heck liegen die Unterschiede im Detail Foto: Ford
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Der Ford S-Max basiert auf der gleichen Plattform wie der neue Galaxy Foto: Ford
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Auch der im Februar 2015 eingeführte Mondeo beruht auf dieser Basis Foto: Ford
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Die Preise für den neuen Galaxy dürften wieder bei etwa 30.000 Euro beginnen Foto: Ford

Der neue Mondeo ist seit Februar 2015 auf dem Markt, der S-Max folgt im September. Auf derselben Basis beruht auch der Galaxy. So folgen nun erste Infos und Bilder zur dritten Generation des siebensitzigen Vans. Äußerlich hat er sich kaum verändert, aber der große Ford erhält den aktuellen Grill der Marke und kleinere Scheinwerfer.

Vier Diesel und zwei Turbobenziner

Vier Diesel und zwei Turbobenziner stehen zur Wahl, allesamt mit Start-Stopp-System. Die 2,0-Liter-Diesel leisten 120, 150 und 180 PS. Hinzu kommt ein 2,0-Liter-Biturbo-Diesel mit 210 PS und 450 Newtonmeter. Durch einen Stickoxid-Speicherkat halten die Selbstzünder die Euro-6-Norm ein. Auch die beiden Turbobenziner erfüllen die Grenzwerte. Hier stehen ein neuer 1,5-Liter mit 160 PS sowie ein 2,0-Liter mit 240 PS zur Verfügung.

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Wie gehabt bietet der Galaxy hinten normale Schwenktüren wie eine Limousine Foto: Ford

Verbesserter Federungskomfort

Der Galaxy erhält die gleiche neue Integrallenker-Hinterachse wie Mondeo und S-Max. Ein automatischer Niveauausgleich hinten sorgt auch bei Beladung für einen ausreichenden Federweg. Wie gehabt werden elektronische Dämpfer angeboten. Die Einstellungen Comfort, Normal und Sport wirken sich nun auch auf die Lenkkräfte aus. Hinzu kommt die neue Adaptivlenkung: Im Stadtverkehr unterstreicht sie die Manövrierbarkeit, auf Landstraßen das agile Ansprechen, bei Autobahnfahrt den Geradeauslauf. Anstelle der serienmäßigen Instrumente bietet Ford optional ein Zehn-Zoll-Farbdisplay an, das Tachometer und Drehzahlmesser virtuell darstellt - ähnlich wie im VW Passat.

Dritte Reihe per Knopfdruck faltbar

Für die erste Reihe gibt es optional Ledersitze mit Massagefunktion. Ihr Herzstück sind elf variabel einstellbare Luftpolster. Werden die Türen geöffnet, entweicht die Luft auf der entsprechenden Seite, um das Platznehmen zu erleichtern. Auch elektrisch einstellbare Sitze mit Memoryfunktion sowie Kühlung und Heizung sind verfügbar. Die fünf hinteren Sitze lassen sich serienmäßig einzeln umklappen. Die dritte Reihe kann sogar einfach per Knopfdruck versenkt werden - eine Neuerung im Segment. Anders als der VW Sharan hat der Galaxy nach wie vor hinten keine Schiebe-, sondern normale Schwenktüren. Erstmals im Angebot ist eine elektrische Heckklappe, die sich per Fußbewegung unter dem Stoßfänger öffnen und schließen lässt. Das Kofferraumvolumen teilt Ford noch nicht mit - beim alten Modell lag es bei 308 bis 2.325 Liter.

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Das neue Cockpit sieht recht aufgeräumt aus - nicht so zerklüftet wie so oft bei Ford Foto: Ford

Tempobegrenzer berücksichtigt Verkehrszeichen

Zu den Technikschmankerln zählt ein besonderer Geschwindigkeitsbegrenzer: Er greift auf die Daten der Verkehrsschilderkennung sowie des Navis zu und passt das Tempo automatisch an. Das Antikollisionssystem Pre-Collision-Assist registriert Fußgänger und warnt den Fahrer, wenn sie auf die Straße treten. Reagiert er nicht, wird autonom gebremst. Zudem gibt es adaptive LED-Scheinwerfer mit blendfreiem Fernlicht. Der Cross-Traffic-Alert warnt den Fahrer beim Rückwärts-Ausparken vor herannahendem Querverkehr, und eine 180-Grad-Kamera im Kühlergrill verbessert die Sicht an schwer einsehbaren Kreuzungen.

Noch keine Preise

Erstmals sind auch für die zweite Sitzreihe Seitenairbags verfügbar. Wenn Führerschein-Neulinge das Auto nutzen, lässt sich über einen programmierbaren Fahrzeugschlüssel die Höchstgeschwindigkeit verringern. MyKey unterbindet auch das Ausschalten des ESP und die Annahme von Telefongesprächen während der Fahrt. Zum Marktstart und den Preisen des neuen Galaxy gibt es noch keine Informationen.

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