Evolutionspraxis: Range Rover Evoque

Mit dem Evoque wollte Range Rover ein Einstiegsmodell schaffen, das würdig ist, diesen großen Namen zu tragen – und diese Strategie schlug voll ein. Der Evoque wurde zum Bestseller und ist in seiner zweiten Generation noch näher an seine großen Brüder herangewachsen. Der neue Evoque hat daher nicht ganz zufällig einige Ähnlichkeiten mit dem Velar.

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Noch nobler, noch größer: Der Eyoque orientiert sich an seine großen Brüder. Foto: Hersteller
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Noch nobler, noch größer: Der Eyoque orientiert sich an seine großen Brüder. Foto: Hersteller
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Noch nobler, noch größer: Der Eyoque orientiert sich an seine großen Brüder. Foto: Hersteller
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Noch nobler, noch größer: Der Eyoque orientiert sich an seine großen Brüder. Foto: Hersteller

Range Rover hat das Segment der Luxus-SUVs begründet, als es das Wort SUV noch gar nicht gab. 1970 etablierte Rover damals eine Fahrzeugklasse, die schnell mehr Kunden als den englischen Landadel begeisterte. Mit dem Evoque ist den Briten ähnliches gelungen, auch das Einsteigermodell begründete eine Klasse, die heute von fast allen Herstellern besetzt ist: Das kompakte Premium-SUV. 217 internationale Preise heimste der Evoque seit seiner Vorstellung vor sieben Jahren bisher ein. Nun steht die zweite Generation in den Startlöchern. Die coupéhafte Linie blieb dabei fast unverändert, und ist nach wie vor stilprägend. Breitere Schultern und kraftvolle Radkästen betonen beim Neuen die sportlichen Ambitionen. Dennoch ist die Neuauflage nicht nur auf den zweiten Blick neu. Die Flächen wurden geglättet, bis hin zu ausfahrbaren Türgriffen. Alles wurde noch mehr auf edel poliert. Man hat sich ganz offensichtlich Designelemente vom Velar entliehen.

 

Weltneuheit schafft „gläsernen Motorraum“

Das merkt man auch innen. Das Cockpit ist von zwei hochauflösenden Touchscreens dominiert, die dank neuer Software noch schneller reagieren. Range Rover nennt das System „Touch Pro Duo“. Damit ist vollste Connenctivity gewährleistet – nicht zuletzt dank 4G WiFi-Hotspot. Neben einer Menge Entertainment gibt es auch viel Platz, denn der Innenraum wuchs, dazu wurden zahlreiche neue Ablagen und Fächer eingebaut, um alle Devices unterzubringen. Auch der Kofferraum wuchs auf stolze 591 Liter. Und es wurde gleich eine Weltneuheit verbaut. Diese nennt sich „Clear Sight Ground View“ eine 180-Grad Kamera, die den Motorraum quasi durchsichtig macht, damit bleiben selbst die heimtückischsten Randsteine nicht mehr unbemerkt. Apropos Motorraum: Unter der Haube werkeln nun auch Plug-In-Hybrid und Mildhybrid-Systeme, wie den 48-Volt-Mild-Hybrid, Dreizylinder-Plug-in Hybrid, sowie Drei- und Vierzylinder-Benziner und -Diesel aus der Ingenium-Motorenfamilie

 

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