Engine of the Year 2014: Hier sind die besten Autos des Jahres!

Engine of the Year: Alljährlich im Sommer werden die besten Motoren ermittelt. Doch heißt es nicht in allen Preis-Kategorien "same procedure as last year", es gibt durchaus Überraschungen und Newcomer.

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Bester neuer Motor: Der Zweiliter-Turbo mit 360 PS von Mercedes, zum Beispiel im Mercedes GLA 45 AMG Foto: Mercedes

Ein alljährliches Ritual wie Dinner for One ist die seit 1999 stattfindende Preisvergabe zum Engine of the Year. So wurden auch im Jahr 2014 wieder viele aus den Vorjahren bekannte Aggregate prämiert. Doch durchaus nicht in allen Preis-Kategorien hieß es "same procedure as last year".

Bester Neuer: 360-PS-Turbo von Mercedes

Naturgemäß immer wieder eine Überraschung ist der Gewinner der Kategorie "Bester neuer Motor". Hier standen etliche neue BMW-Aggregate zur Beurteilung an, und da die Münchner mehr Engine-of-the-Year-Preise als jeder andere Hersteller eingeheimst haben, standen ihre Chancen nicht schlecht. Aber diesmal hatte Mercedes mit dem Motor aus A 45 AMG, CLA 45 AMG und GLA 45 AMG die Nase vorn. Der stärkste Serien-Vierzylinder beeindruckte auch durch seinen geringen Verbrauch.

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Gut, aber keine Chance für Platz 1 bei den Newcomern: 1,5-Liter-Dreizylinder aus dem Mini Cooper Foto: Mini

Erstmals ein Elektroauto als Sieger

Bei den "grünen" Antrieben guckt BMW ebenfalls in die Röhre: Nicht der neue i3 siegte, sondern das Model S vom amerikanischen Hersteller Tesla. Damit gewann dieses Jahr erstmals kein Hybrid- oder Erdgasauto, sondern ein reines Elektrofahrzeug. Der letztjährige Gewinner der Kategorie, der 875-Kubik-Erdgas-Winzling von Fiat, erreichte nur noch Platz fünf, weil sich andere Neulinge vordrängten. Am anderen Ende der Palette, bei den Sportwagen-Motoren, siegte Ferrari mit dem V8 aus dem 458 Speciale. In den einzelnen Hubraumkategorien finden sich viele alte Bekannte. So ist der 1.4 TSI Twincharger von VW inzwischen zum achten Mal in Folge Gewinner der Kategorie 1,0 bis 1,4 Liter. Auch die Gesamtwertung gewann ein vertrauter Motor, der zum dritten Mal in Folge triumphierte: der Dreizylinder-Turbobenziner von Ford.

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