Endlich der Schnellste? Speed-Attacke des Hennessey Venom F5

Der F5 spielt auf den Tornado mit der größten Zerstörungskraft an. Und genau das macht der V8-Biturbo-Teufel auch: Mit 1.400 PS und 467 km/h über die Straßen fegen und alles hinter sich lassen ...

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Der F5 basiert auf dem Venom GT, soll windschlüpfiger sein und über 1.400 PS leisten Foto: Hennessey

Sagt "Hallo" zum Hennessey Venom F5! Mit diesem texanischen V8-Biturbo-Teufel will Tuner-Legende John Hennessey den Höchstgeschwindigkeits-Weltrekord des Bugatti Veyron Super Sport endlich dahin schicken, wo der Pfeffer wächst. Der liegt bekanntlich bei 431 km/h. Geht es nach Hennessey, sind das Peanuts. Der neue Venom F5 soll 290 Meilen pro Stunde schaffen. Das entspricht 467 km/h. Hirngespinste eines verrückten Kleinserien-Herstellers? Mitnichten! Schließlich hat Hennessey mit den Venom GT den Rekord bereits gebrochen. Zumindest inoffiziell. Da man die 435 km/h (Anfang 2014 auf dem Kennedy Space Center Runway der NASA) nur in eine der geforderten zwei Richtungen fuhr, wurde die Rekordfahrt von Guinness World Records nicht anerkannt. Einen bleibenden Eindruck hinterließ man trotzdem.

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Ende 2016 rollt der Venom F5 zur Kundschaft. Über 1,2 Millionen Dollar soll das schnellste Auto der Welt kosten Foto: Hennessey

Über 1.400 PS auf unter 1.300 Kilo

Nun soll es also der Hennessey Venom F5 richten. Der Name hat übrigens nichts mit Ihrer Tastatur zu tun, sondern beschreibt die zerstörerischste Tornado-Gattung. Wie passend. Der F5 kann als Evolution des Venom GT angesehen werden. Offizielle Leistungsdaten für den überarbeiteten 7,0-Liter-Biturbo-V8 gibt es zwar noch nicht, aber Hennessey ist sich ziemlich sicher, dass er mehr als 1.400 PS auswerfen wird. Das wären über 150 PS mehr als beim Venom GT. Die neue Vollcarbon-Karosserie wickelt sich um eine optimierte Version des Venom-GT-Chassis, hält das Gewicht unter 1.300 Kilogramm (der Venom GT wiegt 1.244 Kilo) und verringert den cW-Wert von 0,44 auf unter 0,4. Laut John Hennessey hat das keinen Einfluss auf die Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten: "Er wird mehr als genug Abtrieb erzeugen", meint er.

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Mit dem Venom GT erreichte Hennessey Anfang 2014 einen inoffiziellen Vmax-Weltrekord Foto: Hennessey

Venom F5 startet erst Ende 2016

Neben dem bekannten Sechsgang-Schaltgetriebe wird es für den Hennessey Venom F5 erstmals auch eine Automatik mit Schaltpaddels geben. Ein Doppelkupplungsgetriebe kam aus Gewichts- und Haltbarkeitsgründen nicht in Frage. Außerdem wird der F5 über eine ziemlich schlaue, GPS-basierte Traktionskontrolle verfügen, die auch auf verschiedene Rennstrecken wie die Nordschleife abgestimmt werden kann. Der Venom F5 wird 2015 Weltpremiere feiern. Die Auslieferung startet gegen Ende 2016. Mindestens 30 Exemplare will Hennessey bauen. Der Preis wird die 1,2 Millionen Dollar (etwa 900.000 Euro) plus Steuern des Venom GT laut Hersteller übersteigen.

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