Werners Auto-Blog: E-Autos - besser als ihr Ruf?

Ehrlich gesagt waren die ersten Elektroautos hässliche, kleine, teure Gurken, die nach gut 100 Kilometer an eine Zapfsäule mussten, die es noch gar nicht gab. Inzwischen hat sich bei Reichweite oder Infrastruktur viel getan.

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Voll geladen! Das Elektroauto bringt auf Sicht Ersparnisse Foto: sl-f/iStock/Getty Images Plus/Getty Images

Trotzdem: E-Autos kann man leicht schlechtreden. kennen Sie aber auch wirklich die Vorteile?

Bei den E-Autos kann beispielsweise fast nichts kaputt gehen. Kein Auspuff, keine Zylinderköpfe, keine Zündkerzen, keine Kupplung, kein Zahnriemen, weil da nur ein einfacher, haltbarer Elektromotor ist. Dadurch sinken Wartungskosten gegen Null: Alleine der Wegfall des Ölwechsels spart jährlich viel Geld.

Sogar die Bremsen halten viel länger, weil Energie rekuperiert wird. Eine KFZ-Steuer zahlt man genauso wenig wie die NoVA. Wenn Sie ein Firmenelektroauto haben, gibt es auch keinen Sachbezug! Die Treibstoffkosten betragen etwa ein Drittel, verglichen mit einem Benziner! Dazu kommen Förderungen! Langfristig spart man mit A-Autos also Geld!

Wichtig auch: Emissionen sind je nach eingesetztem Strom um 75 bis 90 Prozent geringer als bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren! Die Stromer machen zudem durch das sofort zur Verfügung stehende Drehmoment viel Spaß, sind lautlos unterwegs – und Parken ist in vielen Städten gratis.

Nein, die Elektrischen passen nicht zu jedem, haben derzeit eindeutig noch Nachteile, werden aber immer besser. Elektroautos sind jedenfalls heute absolut eine Überlegung wert – nicht vergessen!

Werner Christl
Motor-Ressortleiter Werner Christl Foto: Weekend Magazin

Autos sind seine Leidenschaft. Diese hat Werner Christl, der studierter Pädagoge ist, zu seinem Beruf gemacht. In seinen Betrachtungen und Kommentaren widmet sich der langjährige Motor-Ressortleiter des Weekend Magazins den täglichen Herausforderungen im Leben eines Autofahrers.

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