Mitsubishi Outlander jetzt auch als Plug-In-Hybrid

Nicht weniger als 100 Details wurden an dem Mitsubishi Outlander verbessert, der im Herbst auf den Markt kommen soll. Woran geschraubt wurde, welche Varianten es im Angebot gibt und wie er ausgestattet ist - ein erster Ausblick!

Vor allem am Design hat Mitsubishi gearbeitet - Cover
Vor allem am Design hat Mitsubishi gearbeitet Foto: Mitsubishi

Mitsubishi hat den Outlander überarbeitet. Die in über 100 Details aufgewertete Version des Geländewagens kommt nach Angaben des japanischen Herstellers Ende September wahlweise als Plug-In-Hybrid, Diesel oder Benziner mit Front- oder Allradantrieb in den Handel. Die meisten Änderungen galten dem Design, der Anmutung und der Ausstattung. Der Antrieb dagegen wurde nur im Detail optimiert.

Modelle und Leistung

Wichtigstes Modell für die Japaner ist der Plug-In-Hybrid, der für unveränderte 39.990 Euro angeboten wird. Er kombiniert einen 2,0-Liter-Benzin-Motor mit 89 kW/121 PS mit zwei E-Motoren mit jeweils 60 kW/82 PS, hat eine elektrische Reichweite von bis zu 52 Kilometern und kommt auf einen Normverbrauch von 1,8 Litern. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 42 g/km. Daneben gibt es für künftig 32 990 Euro einen 2,0-Liter-Benziner oder für 31.490 Euro aufwärts einen 2,2-Liter-Diesel mit jeweils 110 kW/150 PS. Beide Motoren erfüllen künftig die EU6-Norm und stehen mit Normwerten ab 5,1 Litern Diesel (CO2-Ausstoß 134 g/km) und 6,8 Litern Benzin (157 g/km) im Datenblatt.

Ausstattung optimiert

Allen Modellen gemeinsam ist laut Mitsubishi eine bessere Geräuschisolierung, eine bis auf Hauben, Türen und Dach komplett neu geformte Karosserie sowie der aufgewertete Innenraum. Außerdem gibt es für das Rangieren künftig ein neues System mit vier Kameras und fünf Perspektiven auf dem großen Touchscreen sowie eine Elektronik, die beim Anfahren vor kleinen Hindernissen vor oder hinter dem Wagen warnt. Für den Outlander mit Plug-In-Technik haben die Japaner außerdem die Garantie erweitert: Statt bisher fünf Jahre oder 100 000 Kilometer steht der Hersteller nun über acht Jahre oder 160.000 Kilometer für den Lithium-Ionen-Akku ein.