Ende der Produktion: Aus für Porsche 918 Spyder

Nach 21 Monaten und 918 Exemplaren ist es nun soweit und der letzte Porsche 918 Spyder rollt aus dem Porsche-Stammwerk in Zuffenhausen. Zeit für uns, auf die Vita des Plug-in-Hybrid-Supersportlers zurückzublicken

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2013 kam der Porsche 918 Spyder auf den Markt Foto: Porsche
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Die Systemleistung des Porsche 918 Spyder beträgt 887 PS. Der Spritverbrauch wird mit rund drei Liter auf 100 Kilometer angegeben Foto: Porsche
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Um diesen Innenraum sein Eigen nennen zu können, musste man mindestens 769.000 Euro an Porsche überweisen Foto: Porsche
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Wie der Porsche 959 (links) und der Porsche Carrera GT (rechts) dient auch der 918 Spyder (Mitte) als Technologieträger für die Marke Foto: Porsche
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Mit dem 959 begann Mitte der 80er-Jahre der Siegeszug des Allradantriebs in Sportwagen. Der Carrera GT war einer der ersten Straßen-Supersportler mit Kohlefaser-Monocoque Foto: Porsche
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Auch der McLaren P1 ging im Plug-in-Hybrid-Supersportler-Segment auf Kundenfang. 375 Exemplare wurden gefertigt Foto: McLaren Racing
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Der LaFerrari gilt mit einer Systemleistung von 963 PS als der bislang stärkste Serien-Ferrari. 499 Autos wurden gebaut. Stückpreis? Rund 1,2 Millionen Euro Foto: Ferrari

Nach 21 Monaten Produktionszeit und genau 918 gebauten Exemplaren ist es nun soweit und der letzte 918 Spyder rollt aus dem Porsche-Stammwerk in Zuffenhausen.

In Fußstapfen treten

Die Konzeptstudie des 918 Spyder hatte ihr Debüt auf dem Genfer Salon 2010 und stieß dort auf große Begeisterung. Im Sommer 2010 gab der Porsche-Aufsichtsrat grünes Licht für die Serienentwicklung. Bereits im Jahr 2013 war Markteinführung und das neue Flaggschiff trat in die Fußstapfen anderer Porsche-Supersportwagen. Die Rede ist von Fahrzeugen wie dem 904 Carrera GTS, dem 959, dem 911 GT1 oder dem Carrera GT.

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Um diesen Innenraum sein Eigen nennen zu können, musste man mindestens 768.026 Euro an Porsche überweisen Foto: Porsche

Performance und Effizienz in einem Auto

Die klassische Verbrennerarbeit wird von einem 4,6-Liter-V8-Aggregat übernommen. Es entwickelt 608 PS. Unterstützt wird das Antriebskonzept von einer 140 Kilogramm schweren Hochvolt-Batterie, die einen 129-PS-Elektromotor an der Vorderachse sowie ein an der Hinterachse sitzendes E-Triebwerk mit 156 PS speist. Unangefochten hält der Supersportwagen mit einer Systemleistung von 887 PS den Rundenrekord auf der Nürburgring-Nordschleife für straßenzugelassene Fahrzeuge mit Serienbereifung (6:57 Minuten). Der für Hybrid-Autos umstrittene Normzyklus NEFZ verspricht dazu einen Durchschnittsverbrauch von rund drei Liter Benzin auf 100 Kilometer - weniger als die meisten Kleinwagen.

Gegner aus Italien und England

Aber der Hybrid-Supersport-Porsche hat sogar Segmentgegner: Da wäre zum einen der LaFerrari aus Modena, der ebenfalls im Jahr 2013 seine Markteinführung hatte und mit 963 PS Systemleistung eine Höchstgeschwindigkeit von über 350 km/h erreicht. Zum anderen bewegt sich in dieser Klasse der McLaren P1. Er entwickelt eine Systemleistung von 916 PS.