Auto aus dem 3D-Drucker: Peugeot-Studie Fractal

Kommt das Auto schon bald aus dem 3D-Drucker? Jedenfalls schließt Peugeot diese Möglichkeit nicht aus und schickt mit dem Fractal ein Concept Car der anderen Art zur Internationalen Automobilausstellung nach Frankfurt.

Die Peugeot-Studie Fractal kommt aus dem 3D-Drucker - Cover
Die Peugeot-Studie Fractal kommt aus dem 3D-Drucker Foto: Peugeot

Bei dem elektrisch angetriebenen Coupé mit abnehmbarem Dach haben sich die Entwickler deshalb nach Angaben des Herstellers vor allem auf das Anzeige- und Bedienkonzept konzentriert. So flimmern über die Polycarbonatscheibe hinter dem Lenkrad laut Peugeot holographische Anzeigen, und aus den zahlreichen Lautsprechern surren futuristische Sounds, die eigens mit einem Klangkünstler komponiert wurden. Deshalb hat jede Fahrzeugfunktion vom Öffnen der Türen bis zum Anfahren eine eigene Tonfolge, die den Blick auf Instrumente und Kontrollleuchten mittelfristig überflüssig machen soll.

Ausstattung und Antrieb

Gemessen an diesem Konzept ist die Konstruktion des 3,81 Meter kurzen 2+2-Sitzers fast schon konventionell. Dabei geht Peugeot auch dort neue Wege und produziert rund 80 Prozent der Bauteile mit dem 3D-Drucker. Auch der Antrieb hat dem Hersteller zufolge großes Potenzial für die Zukunft. Denn in Fahrt bringen den Fractal zwei Elektromotoren von jeweils 75 kW/102 PS, die das zugunsten von Effizienz und Alltagstauglichkeit mit variabler Bodenfreiheit ausgestattete Showcar in 6,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen. Gespeist aus einem Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 40 kWh sollen sie bis zu 450 Kilometer fahren, bevor der Wagen wieder an die Steckdose muss.

Mehr zum Thema: