Elektrische Spaßkanone im Test - Kia Soul EV

Kühlergrill: Wozu? Dort, wo sich normalerweise ein Kühlergrill befindet, versteckt sich ein ­„Ladefach“ mit 230-Volt-Steckdose.

KIA-SOUL-ELEKTRO - Cover
Foto: Weekend Magazin/Christl
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Elektrischer Spaß - Kia Soul EV Foto: Weekend Magazin/Christl

Was überrascht? Vor allem die Reichweite, die Kia mit 212 Kilometern angibt. Und tatsächlich fährt der Soul EV mit einer Ladung relativ weit. Natürlich spielen da Außentemperatur und Fahrweise eine Rolle, aber 150 bis 180 Kilometer sollten es bei normaler Fahrweise auf alle Fälle sein. Bis zum letzten Tropfen oder eben Volt sind wir ja den Soul nicht gefahren, denn mit dem Kanister Strom holen geht schwer. Als Zweitauto jedenfalls eine kluge Wahl. Überraschend auch das Ambiente im Inneren. Leicht futuristisch wirkendes Infotainment, aber sicher nicht zu verspielt, dazu noch viel Platz. Die Batterien befinden sich im Unterboden und das verbessert auch das Handling, weil der Schwerpunkt weit unten liegt. Fakten. In 11,2 Sekunden wird auf 100 km/h ­beschleunigt, was sich in der Praxis anders anfühlt, denn der Soul EV beschleunigt wie am Gummiband. Geladen wird in fünf Stunden an der 230-Volt-Steckdose. Mit Schnellladestationen sind es 30 Minuten – dann sind 80 Prozent Kapazität erreicht. Der EV gehört sicher zu den besten E-Autos am Markt.Preis: ab EUR 31.990,–.

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