Ein Hauch von Cayenne – samt Pfeffer: VW Touareg

Der erste Blick genügt und man weiß, dass der neue Touareg auf der selben Plattform wie der Audi Q7 und der Porsche Cayenne basiert. Groß, stark, kräftig – das ist die Liga in denen der Touareg nun mitspielt. Er ist pure Oberklasse ohne Kompromisse geworden und ohne Schalter, denn der neuen Innenraum ist fast komplett digital.

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Basiert auf der selbe Plattform wie der Bentley Bentayga oder der Lamborghini Urus: der neue Touareg. Foto: Hersteller
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Basiert auf der selbe Plattform wie der Bentley Bentayga oder der Lamborghini Urus: der neue Touareg. Foto: Hersteller
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Basiert auf der selbe Plattform wie der Bentley Bentayga oder der Lamborghini Urus: der neue Touareg. Foto: Hersteller

Das nennt man eine illustre Verwandtschaft: Audi Q7, Porsche Cayenne, Bentley Bentayga und sogar der neuen Lamborghini SUV namens Urus – sie alle stehen auf der selben Plattform wie der neue VW Touareg. MLB Evo nennt sie sich und das Evo steht wohl für Evolution. Seit seinem Verkaufsstart 2002 hat der Touareg ordentlich evolviert. Der Gipfel dieser Entwicklung ist das aktuelle Modell. Weder außen, noch innen, ist von den Ursprüngen des Ur-Touaregs nicht viel übrig. Außen wuchs er noch mehr in Länge und Breite, das schafft immerhin 100 Liter mehr Kofferraumvolumen. Außerdem lassen ihn viel Chrom, abfallende Dachstreben und wuchtige Radkästen heute noch kräftiger erscheinen.

 

Wer findet den Knopf? Volldigitales Display.

Von der Evolution des Äußeren zur Revolution im Inneren: Wer das volldigitale Cockpit namens Innovision ordert, der kann seinen Touareg in die Kommandozentrale des Raumschiffs Enterprise verwandeln. Volldigital ist hier wörtlich zu nehmen, fast keine Schalter, Knopferl oder Drücker sind hier zu finden, alles ist voll individualisierbar. Im Zentrum steht ein 12-Zoll Bildschirm, dort wo einst die Tachonadel auf und abschwirrte. In der Mitte ist ein 15 Zoll Display verbaut, ganz edel in einer Glashülle, das sämtliche Komfort- und Entertainmentfunktionen abruft. Einzig der Volumeregler des Soundsystems blieb ein Drehknopf, vielleicht auch deshalb, das neue Mitfahrer nicht die Gebrauchsanweisung durchblättern müssen und demokratisch mitentscheiden können, wie viel Dröhnung die Fahrt verträgt. Zwei V6 Turbodiesel die ihre Kraft jeweils aus drei Litern Hubraum schöpfen, sind zu haben, der eine leistet 231 der andere 286 PS, dazu gibt’s einen drei Liter Benziner mit 340PS. Ende 2018 soll dann noch ein ultimativer V8 Turbodiesel mit 421PS folgen. Auch eine Hybridversion wird gebaut, die kommt 2019 wird aber vorerst wohl nur in China angeboten werden. So oder so der Touraeg hat genug Power unter der Haube um 3,5 Tonnen ziehen zu können. Die Yacht oder das Rennpferd können also künftig mit auf Reisen gehen.

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