Drei Rufzeichen: Mazda3

Wir lieben es, wenn Studien nicht nur zu Marketingzwecken missbraucht werden, sondern zu Leben erweckt werden. So wie beim neuen Mazda3, der an die 2017 vorgestellte Designstudie KAI Concept angelehnt ist und zahlreiche Details übernommen hat. Von Italo-Anleihen aus den 60ern bis hin zu wuchtigen Radkästen – das passt!

209378953-w665-h423.jpg
Alles neu bei Mazda3: Von der Platform bis ins letzte Detail. Foto: Hersteller
10-mazda3-5hb-ext-10-6282434862380958611.jpg
Alles neu bei Mazda3: Von der Platform bis ins letzte Detail. Foto: Hersteller
mazda-3-2018-heck-720x540.jpg
Alles neu bei Mazda3: Von der Platform bis ins letzte Detail. Foto: Hersteller
neue-mazda3-678x381.jpg
Alles neu bei Mazda3: Von der Platform bis ins letzte Detail. Foto: Hersteller
081-28-11-2018-mazda3-weltpremiere.jpg
Alles neu bei Mazda3: Von der Platform bis ins letzte Detail. Foto: Hersteller

Es ist die bereits vierte Generation des 2003 lancierten Mazda3 und tatsächlich eine „waschechte“ komplett neue Generation. Von der Plattform bis in die letzten Winkel haben sie ihren Bestseller völlig erneuert. Sechs Millionen Käufer fand der Kompakte seitdem und dass der Erfolgslauf weitergeht, dafür soll der „Neue“ sorgen. Angelehnt an die wuchtig, sportliche Designstudie KAI Concept, wird der neueste Wurf der Japaner künftig als Limousine und Stufenheck zu haben sein. Was sofort auffällt ist die perfekte Kombination aus Sportlichkeit, vor allem durch die breiten Radkästen, bei gleichzeitig viel mehr Detailverliebtheit und einer direkten Verspieltheit. Getreu dem aktuellen Designermotto „Kanten ab“ wirkt der Mazda3 dadurch reduzierter und eleganter. Ein gelungener Spagat, der sich in zahlreichen Details wiederfindet, wie in den runden Heckleuchten, die an glorreiche italienische Sportwagen der 60er Jahre erinnern.

 

„Premiumsegment der Kompakten“

So wie im Exterieur alles neu scheint, ist auch im Inneren kein Schalter am anderen geblieben. Kein Wunder: Denn der neue Mazda3 besticht durch ein schalterloses Bedienkonzept namens MZD Connect, das Navi, Apple Carplay und Android Auto integriert. Die sportlichen Sitze entsprechen ebenso dem Credo, dass die Japaner für ihr neues Modell ausgerufen haben, nämlich: „Im Premiumsegment der Kompakten“. Viel Selbstbewusstsein, dass man auch spüren kann. So überwacht etwa eine IR-Kamera mit spezieller LED-Technologie den Fahrer. Augenbewegung und Blinzeln werden registriert, bei starker Müdigkeit wird der Lenker akustisch gewarnt, und bleibt auch dieser Alarm unregistriert, dann arbeitet der Assistent mit einem Bremseingriff gegen drohenden Sekundenschlaf. Ebenfalls revolutionär ist der neue Motor des Mazda3 namens „Skyactiv-X“. Damit präsentieren die Japaner den ersten Serienmotor der Welt, der Benzin durch Kompression entzündet. Das sorgt für deutlich mehr Effizienz, mehr Drehmoment und einem direkten Ansprechverhalten. Wer dieses Aggregat wählt, kann auch ganz exklusiv eine rote Lederausstattung ordern, ganz im Sinne von „kompaktem Premium“. 

Mehr zum Thema: