Doppelherz: MINI Plug-in-Hybrid

Das passt perfekt zusammen: MINI entwickelt den ersten Plug-in-Hybrid der Marke und schafft damit lokal emissionsfreies Gokartfeeling. Ein intelligentes Energiemanagement regelt den Einsatz von Verbrennungsantrieb und Elektromotor.

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Zwei Herzen, ein Mordsspaß: Der Mini mit Plug In Hybrid. Foto: Hersteller
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Zwei Herzen, ein Mordsspaß: Der Mini mit Plug In Hybrid. Foto: Hersteller

Es sind klitzekleine Details und dennoch verbirgt sich dahinter eine völlig neue Welt: Jene Features die den MINI mit Plug-in-Hybrid von einem Serienfahrzeug unterscheiden. Da wäre einmal die Klappe für den Ladeanschluss, der dezent hinter dem linken Side Scuttle verborgen ist. Zum anderen trägt die Schalterleiste im Inneren Gelb statt Rot, und aus dem Drehzahlmesser wurde ein Kombiinstrument zur Leistungsanzeige. Die ersten Testfahrten des seriennahen Modells versprechen Einiges. Lautlos setzt sich der MINI in Betrieb, bis zu 80km/h im Standardmodus bzw. in der Einstellung MAX eDRIVE sogar bis 125km/h kann man rein elektrisch gleiten. Vollelektrisches Fahren ist daher mehr als ein Stop-and-Go-Stadterlebnis.

 

Ein Gokart wird vernünftig.

Ein heftiger Tritt ins Gaspedal und der Verbrennungsmotor springt sofort in die Presche, wenn Power gefragt ist. Das neue intelligente Energiemanagement verteilt die Kraft der zwei Herzen. Der Verbrennungsmotor treibt die vorderen Räder an, während das E-Aggregat sich um die rückwärtigen kümmert. Die dynamische Stabilitätskontrolle optimiert dabei Traktion und Fahrstabilität. Trotz neuem Hybrid-Konzept ist es den Ingenieuren gelungen das MINI-typische Fahrverhalten zu bewahren indem man die ideale Gewichtsverteilung von vorne und hinten auch beim Hybrid-Modell gleich austarierte wie bei der Serie. Das war Konzernvorgabe, schließlich sind MINI-Fans an das Gokart Feeling gewohnt.

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