Der Thronfolger: Land Rover Defender

Kennen Sie das „Bärtierchen“ oder auch „Wasserbär“ genannt? Nie gehört? Es ist ein Lebewesen, das in der Biologie als unzerstörbar gilt. Es hält extreme Hitze ebenso stand wie extreme Kälte und hat sogar im Weltraum überlebt. Wäre das Bärtierchen ein Auto wäre es wohl ein Land Rover Defender. Er ist bald wieder da – und das stärker denn je, denn was einen nicht umbringt, macht einen härter.

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Warten auf die Enthüllung: Der neue Defender soll bald in die Schauräume rollen. Foto: Hersteller
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Warten auf die Enthüllung: Der neue Defender soll bald in die Schauräume rollen. Foto: Hersteller
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Warten auf die Enthüllung: Der neue Defender soll bald in die Schauräume rollen. Foto: Hersteller

Er war vier Jahre länger im Amt als das längstdienende Staatsoberhaupt der Welt, Queen Elisabeth II, die 1952 den Thron bestieg. Den Thron des Offroad- und Expeditionskönigs bestieg der Defender 1948 und er hätte letztes Jahr seinen 70er gefeiert, doch er musste aus Abgasgründen ein paar Jahre pausieren. Nun steht die heißersehnte Rückkehr des „Bärtierchens“ unter den Autos kurz bevor. Wann genau und wie er exakt aussehen wird, ist ähnlich spekulativ wie vor kurzem der Vorname des neuesten royalen Mitglieds Archie Harrison Mountbatton-Windsor. Die ersten „unverhüllten“ Renderings und die Formen des speziell getarnten Protoptypen im „Zebralook“ lassen aber vermuten, dass der neue Defender wieder eine echte Legende werden könnte. Und obwohl er noch nicht am Markt ist, hat er schon einiges hinter sich.

 

Vier Jahre länger am Thron als die Queen. Zugegeben im Weltraum war der neue Defender noch nicht, doch die Land Rover Ingenieure schickten ihn zum Testen bereits in die lebensfeindlichsten Gegenden der Welt. Viele der rund 1,2 Millionen Testkilometer absolvierte er in 50 Grad heißen Wüsten um dann in die minus 40 Grad kalte Antarktis geschickt zu werden. 45.000 Einzeltests musste der Landy über sich ergehen lassen und er hat auch schon jede Menge Gutes getan. So war das Vorserienfahrzeug unter Realbedingungen für die Tier- und Naturschutzorganisation Tusk im Einsatz. Dort brachte er Forscher sicher in das Borana-Schutzgebiet in Kenia, einem 14.000 Hektar großen Reservat, wo seine speziellen Fähigkeiten getestet wurden, wie Wat-, Zug- und Transportskills.

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