Cooles Fahrgestell in Größe M: Der Mini hat jetzt seinen Audi A1!

Der Mini konnte bislang mit Autos wie dem Audi A1 nicht so richtig konkurrieren. Die Ausstattung war ebenbürtig, aber es fehlte am Kofferraum. Das ändert sich mit der fünftürigen Version. Ab 25. Oktober ist der große Kleine zu fahren.

Mini Fünftürer mit fünf Sitzen und neuem Diesel_23 - Cover
Der Mini Fünftürer startet am 25. Oktober 2014 zu Preisen ab 18.350 Euro Foto: BMW Group

Der Mini Fünftürer hat sieben Zentimeter mehr Radstand und ist ganze 16 Zentimeter länger als der Dreitürer. Damit ist er fast eine Klasse höher einzuordnen. Das Design ähnelt dem Dreitürer, doch gibt es ein drittes Seitenfenster. Innen haben hier fünf statt vier Sitze Platz, und auch Kopffreiheit und Innenraumbreite sollen größer ausfallen. Marktstart ist am 25. Oktober 2014.

Jetzt macht Beladen endlich Spaß

Deutlich mehr passt in den Gepäckraum: Statt 211 stehen 278 Liter zur Verfügung, das Maximalvolumen liegt bei 941 statt bei 731 Liter - das sind Werte wie beim A1 Sportback. Für Fans von exakten Zahlen: In den meisten Versionen ist der Mini Fünftürer 3,98 Meter lang, nur der Cooper S und der Cooper SD messen zwei Zentimeter mehr. Die Höhe beträgt einheitlich 1,43 Meter.

Mini Fünftürer mit fünf Sitzen und neuem Diesel_22
Kopf- und Beinfreiheit im Fünftürer sollen besser als beim Dreitürer sein Foto: BMW Group

Neuer Zweiliter-Diesel im Cooper SD

Beim Stichwort Cooper SD ist vielleicht so mancher Kenner hellhörig geworden, denn diese Version gab es bei der im März 2014 gestarteten neuen Mini-Generation noch nicht. Die anderen fünf Motoren sind vom Dreitürer her bekannt. Alle Aggregate erfüllen die Euro-6-Abgasnorm. Dreizylinder arbeiten im 102 PS starken One und im 136 PS starken Cooper, der Cooper S besitzt einen 192 PS starken Vierzylinder. Analog sind auch der One D mit 95 PS und der Cooper D mit 116 PS Dreizylinder-Modelle. Neu ist der Cooper SD mit einem Vierzylinder-Turbodiesel, 2,0 Liter Hubraum und 170 PS sowie 360 Newtonmeter Drehmoment. Damit absolviert der Fünftürer den Tempo-100-Spurt in 7,4 Sekunden und erreicht ein Höchsttempo von 225 km/h. Der Normverbrauch liegt bei 4,1 Liter. Wie beim Dreitürer steht neben der Sechsgang-Schaltung auch eine Sechsgang-Automatik zur Wahl. Als weitere Option wird für den Cooper S und den Cooper SD eine Sportautomatik mit kürzeren Schaltzeiten und Schaltwippen angeboten.

Mini Fünftürer mit fünf Sitzen und neuem Diesel_14
Drei- und Fünftürer im Vergleich: Der Radstand des Großen ist sieben Zentimeter länger Foto: BMW Group

Nichts Neues bei Driving Modes und Fahrwerk

Das Cockpit wird vom Dreitürer übernommen. Auch hier sind die "Mini Driving Modes" erhältlich, das Äquivalent zum Fahrerlebnisschalter von BMW. Mit einem Drehschalter am Getriebehebel lassen sich neben der Standardeinstellung ein Sport- und ein Green-Modus aktivieren. Beeinflusst werden Gaspedalkennlinie und Lenkung, Klimaanlage und bei Automatikfahrzeugen auch das Getriebe. Bei Fahrzeugen mit Automatik kann im Green Mode außerdem die Segelfunktion genutzt werden: Zwischen 50 und 160 km/h wird der Antriebsstrang abgekoppelt, sobald man den Fuß vom Gaspedal nimmt. Die Fahrwerkstechnik hält an der bei Kleinwagen einzigartigen Mehrlenker-Hinterachse fest. Wie beim Dreitürer stehen optional adaptive Dämpfer zur Wahl, die sich über die Driving Modes beeinflussen lassen.

Mini Fünftürer mit fünf Sitzen und neuem Diesel_7
Die hinteren Türen sind deutlich schmaler als die vorderen

Head-up-Display und LED-Scheinwerfer

Die serienmäßige Ausstattung umfasst unter anderem elektrisch verstellbare Außenspiegel und ein USB-Radio. Als Extras sind wie beim Dreitürer LED-Scheinwerfer, eine Frontscheibenheizung, ein Head-up-Display, ein kamerabasierter Abstandstempomat, ein Fernlichtassistent, eine Verkehrszeichenerkennung, ein Einparkassistent, eine Rückfahrkamera und vieles mehr erhältlich. Optional kann man eine fest im Fahrzeug verbaute SIM-Karte bestellen, wodurch eine Notruffunktion möglich wird. Die Farbauswahl besteht zum Marktstart aus drei Uni- und neun Metallic-Tönen. Ohne Aufpreis können Dach und Außenspiegelkappen in Weiß oder Schwarz lackiert werden. Darüber hinaus ist eine Dachreling bestellbar. Individuelle Akzente lassen sich durch weiße oder schwarze Motorhaubenstreifen setzen.