Das Beste kommt zum Schluss: Land Rover Defender V8 Works

Die schlechte Nachricht zuerst: Der Land Rover Defender wie wir ihn kennen, ist so gut wie Geschichte. Die gute Nachricht: Es gibt eine letzte Edition des legendären Defenders und nun die sehr gute: Nie hat ein Defender in seiner 70-jährigen Geschichte mehr Wumms unter der Haube und hat so gut geklungen wie der Letzte. Möglich macht das ein V8 Saugmotor mit 405 PS.

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Der Defender hat "innere Werte": 5 Liter V8 mit 405 PS! Foto: Hersteller
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Der Defender hat "innere Werte": 5 Liter V8 mit 405 PS! Foto: Hersteller
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Der Defender hat "innere Werte": 5 Liter V8 mit 405 PS! Foto: Hersteller

„Oh my Godness“, bei diesem Sound würde sogar Ihre Majestät aus der Rolle fallen – und es würde den royalen Schoßhündchen beim Gassifahren die Ohren anlegen, denn der Defender Works V8 spurtet in 5,7 Sekunden auf 100. Klingt verrückt – ist es auch – so wie fast alles was aus den Works-Studios kommt, der Muckibude von Land Rover/Jaguar. Es ist der potenteste 70-jährige der Autogeschichte. So lange wird der Defender gebaut. Schon bald soll der Nachfolger anrollen, doch die Reifenspuren die der „Alte“ hinterlässt, werden riesig sein. Bevor das nun zu sehr in Sentimentalität umschlägt, zurück zum V8 Works, den es in zwei Radständen gibt (Defender 90 bzw. 110). Irgendein Lifestyle-Schnickschnack erwartet auch beim stärksten Defender aller Zeiten keiner. LED-Scheinwerfer sind da schon fast überkandidelt. Rein äußerlich ist der Defender V8 eben ein Defender.

 

Der Wahnsinn steckt unter der Haube.

Der wahre Wahnsinn ist unter der Haube zu finden: 405 PS und 5,7 Sekunden haben wir schon erwähnt, dazu gibt es 515 Newtonmeter, doch nur 171 km/h Spitze. Letzter Wert ist wohl der Sicherheit geschuldet, denn trotz optimiertem Fahrwerk und eigenen Bremsen, ist der Defender einfach nicht für die Rennstrecke konzipiert. Dennoch kann man sich vorstellen, wie viel Spaß es machen könnte ein solches Vehikel durch das Gelände zu bewegen. Wie toll sich das anfühlt, können wir leider nicht überprüfen, denn das Abenteuervehikel ist auf 150 Stück limitiert und natürlich schon längst verkauft. Diese Glückspilze bekommen Lederarmaturenbrett und Recaro-Sportsitze, sowie ein eigenes Infotainmentsystem – und damit ist nicht der Tritt aufs Gaspedal gemeint.

 

 

 

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