Cheyenne-Pfeffer: Porsche Cayenne III

Als der Porsche Cayenne 2002 vorgestellt wurde, ging ein Raunen durch die Fachwelt. Wer soll einen Porsche auf Stelzen kaufen? Aber sie kauften – und wie. Der Cayenne wurde schlagartig zum meistverkauften Modell. Nun steht die dritte Generation in den Startlöchern und die besticht vor allem durch innere Werte.

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Erfolgsgarant seit 15 Jahren - nun folgt die dritte Generation des Cayenne. Foto: Hersteller
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Erfolgsgarant seit 15 Jahren - nun folgt die dritte Generation des Cayenne. Foto: Hersteller
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Erfolgsgarant seit 15 Jahren - nun folgt die dritte Generation des Cayenne. Foto: Hersteller

Cayenne ist die Hauptstadt von Französisch-Guayana und von dort aus werden bekanntlich die europäischen ARIANE-Raketen in den Weltraum geschossen. Ein solches Geschoss sollte auch der Porsche Cayenne werden, und etablierte dabei gleich eine eigene Klasse an Performance-SUVs – wenn man von einem Exoten wie den Lamborghini LM aus den Spät-80ern absieht. Heute kommt kaum ein Sportwagenhersteller ohne SUV aus, selbst Ferrari will sein schwarzes Logo-Pferd über Stock und Stein hüpfen lassen. Doch der Erfolgslauf des Gelände-Schwaben steckte in letzter Zeit im Schlammloch eines Zulassungstiefs fest. Grund: Über den Cayenne 3,0 TDI wurde wegen dem Einsatz illegaler Abgassoftware ein Zulassungsverbot verhängt. Der Porsche wurde zum Bauernopfer eines globalen Skandals.

 

Innen komplett neu und sehr edel eingerichtet.

Die Vorstellung des neuen Cayennes kam da gerade recht, denn damit haben sich die Dieselprobleme in Rauch aufgelöst. Die neuen Biturbo-Diesel- bzw. Benziner V6 sind deutlich verbrauchsarmer. Dazu gibt es einen Benziner-V8 und einen Achtzylinder-Selbstzünder und für ganz bewußte hat Porsche zwei V6-Hybridmodelle im Programm. Eingestiegen wird in die Sport-SUV-Klasse mit 340 PS, das Spitzenmodell leitet 550 PS und schießt ARIANE-gleich in 3,9 Sekunden von Null auf Hundert, bei 286 km/h ist erst das Ende erreicht. Soviel zum Technischen. Rein äußerlich wurde der Cayenne III nur dezent verändert, so bekam er das Heck-Leuchtband des Panamera verpasst. Apropos Heck: Dank Hinterachslenkung ist die neue Cayenne-Generation nun deutlich wendiger. Die wahre Revolution steckt im Wageninneren. Hier geht es richtig edel zu. Touchscreens mit edler Glasfläche wohin man schaut. Der Porsche wirkt dadurch viel aufgeräumter und noch anmutiger. Herzstück ist der 12,3 Zoll Touchscreen im Zentrum samt „Always on-Navi“. Durch ständige Verbindung zum Internet und in Kombi mit dem Google 3D Navi verspricht der Cayenne nie wieder im Stau stehen zu müssen. Doch selbst wenn es einen geben sollte, der Schwabe ist immerhin ein waschechter 4*4, da kann man schon mal abseits der Weg abkürzen

 

 

 

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