Cee´d geil aus: KIA Pro Cee´d Concept

Bevor jetzt moralische Bedenken bezüglich des Wortes „geil“ kommen – es gibt kaum ein anderes Vokabel, das den ersten Eindruck des KIA Pro Cee´d Concept besser beschreibt. Und diese Studie mit einem Gesicht das einem sagen will: „Hey was glotzt du so?“, gibt einen Vorgeschmack auf die kommende Serie des Cee´d. Aus dem Kompaktwagen könnte ein richtiges „Bist-du-narrisch-Auto“ werden.

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Ein sHootingbrake wie aus dem Bilderbuch: Der KIA Procee´d Concept. Foto: Hersteller
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Ein sHootingbrake wie aus dem Bilderbuch: Der KIA Procee´d Concept. Foto: Hersteller

Der Wagen, der bei der IAA Weltpremiere feierte, erinnert an den ersten Sportwagen von KIA, den Stinger, der demnächst auch in Europa anrollen wird, und hat rein optisch mehr mit Renn- als mit Kinderwagen (Eltern als klassische Zielgruppe in der Kompaktklasse) zu tun. Streng genommen ist die Studie ein Shooting Brake, also ein Coupé mit Steilheck, eine äußerst noble und seltene Fahrzeugklasse. Im Heck dominiert daher nicht nur eine Klappe, sondern ein horizontales Leuchtband, das seinen Showeffekt nicht verfehlt. Die Seitenlinie erinnert übrigens ein wenig an einen geduckten Jaguar F-Pace – ist also ziemlich gefällig. Eine Seitenlinie die ohne B-Säule und nur mit einer angedeuteten C-Säule auskommt und daher einen besonders fließenden Eindruck hinterlässt.

 

Innenraum: Zwischen 50er Jahre Flair und purer Zukunft.

Was dann wirklich  in Serie gehen wird, ist natürlich noch fraglich, Fakt ist, dass der neue Cee´d seinen Platz als Schwestermodell neben KIA-Bestseller i30 finden soll. Die 20-Zoll Riesenfelgen werden da wohl keinen Platz mehr finden. Ebenso wird der farbenfrohe Innenraum, der mit unzähligen bunten Paneelen bestückt ist – erinnert frappant an die quietschbunten Interieurs von US-Autos der 50er Jahre – wohl so nicht Serie werden. Den KIA Designern gelang es diesen Anmut der lebendigen 50er und die Zukunft miteinander geschickt zu verknüpfen. Eines soll aber Serie werden, der Innenraum soll in punkto Variabilität Maßstäbe setzen. Was von der aufregenden und bildhübschen Studie übrig bleibt, wird man mittelfristig erfahren. Wir hoffen: So viel wie möglich.

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