BMW M2 Coupé: Dieses Burnout will wohl jeder gerne.

Vor 50 Jahren präsentierte BMW den 1600-2, der Mittelklassewagen, der die Bayern aus der Krise fuhr und gleichzeitig den Ruf als sportliche Marke manifestierte. Das neue M2 Coupé unterstreicht diesen Anspruch mit brachialer Kraft. Dank „Smokey-Burnout-Funktion“ kann man die Hinterräder gehörig zum Qualmen bringen.

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Jede Menge Kraft: BMW M2 Coupé. Foto: Hersteller
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Jede Menge Kraft: BMW M2 Coupé. Foto: Hersteller
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Jede Menge Kraft: BMW M2 Coupé. Foto: Hersteller

Ein wenig erinnert der neue M2 an den 2002 turbo von 1973, dem ersten deutschen Serienauto mit Abgasturbolader. Damit unterstrich BMW seinen High-Performance Ansatz. Der M3 von 1986 führte diese Tradition fort und machte aus dem Zusatz „M“ das Sinnbild für brachiale Kraft und Leistung „made in Bavaria“. Das M2 Coupé folgt genau diesen Genen. Die praktischen Qualitäten stehen da natürlich im Hintergrund. Ein großer Kofferraum und weitläufige Innenausmaße sind auch nicht wichtig. Wichtig ist hingegen das was unter der Haube sitzt. 3-Liter Sechszylinder mit „Twin-Scroll-Lader“ einer Weiterentwicklung des Twinturbos aus dem Vorgänger-Coupé. Dazu 370 PS und ein Drehmoment von 465 Newtonmeter die der M2 auf die Straße bringt. Per Overboost kann der Kraftlackl auch schon bis zu 500 Newtonmeter lockermachen.

 

Burnout auf Knopfdruck.

1,5 Tonnen Leergewicht wirken sich positiv auf die Beschleunigung aus. Der Wagen ist in 4,5 Sekunden auf 100. Wer rund 4.000 Euro mehr investiert, kann weitere zwei Zehntel herausholen. Dafür gibt es das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Bei 250 wird abgeregelt, wer das Drivers Package erwirbt, kann auf 270 km/h spurten. So viel Kraft braucht Kontrolle und die gibt es mit serienmäßigen Compound-Bremsen. Stabilitätskontrolle und Sperrdifferenziale halten den M2 in der Spur, wer will kann dank „Smokey-Burnout-Funktion“ ordentlich Eindruck schinden und die Hinterräder zum Rauchen bringen – das wohl tollste Burnout überhaupt.

 

 

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