Bayrischer Hof: BMW 7er

Da geht einem das Herz auf, wenn man diese Nieren sieht. Um 40 Prozent größer als beim Vorgänger sind diese BMW-typischen Eyecatcher geworden. Damit reiht sich der neue 7er in das aktuelle Markendesign ein. Doch auch sonst hat sich einiges getan in der bayerischen Luxusklasse.

BMW 7er
Foto: BMW
BMW 7er
Foto: BMW
BMW 7er
Foto: BMW
BMW 7er
Foto: BMW
BMW 7er
Foto: BMW
BMW 7er
Foto: BMW
BMW 7er
Foto: BMW
BMW 7er
Foto: BMW
BMW 7er
Foto: BMW
BMW 7er
Foto: BMW

Wenn es einen Vermittler im Handelsstreit zwischen den USA und China gibt, dann ist es der neue 7er BMW. Denn sowohl Amis als auch Chinesen fliegen auf die bayrische Oberklasse – und das zeigt sich auch am Design, denn sie lieben es beide XXL. Und das ist nicht nur an den 40 Prozent größeren Nieren zu erkennen, sondern auch in der Länge, die sowohl Kurz- als auch Langversion (diese ist um 14 Zentimeter länger als die Basisversion) um je 22 Millimeter streckt. Bei so manchen Schönheits-OPs werden eben manche Dinge größer. Im Gegenzug dazu wurden die Scheinwerfer schmäler. Diese gibt es optional auch als Laserlicht. Völlig neu gestaltet sind die Heckleuchten, die nun durch ein Leuchtband miteinander verbunden wurden und die beim Abstellen und Versperren des Wagens ein hinreißendes Lichtspiel zeigen. Ebenso markant sind die "Air Breather", die Luftauslässe an den vorderen Radkästen.

Wellnesstempel auf vier Rädern

Innen herrscht Wellnesstempel-artige Ruhe, das ist der neuen Verglasung und diversen Optimierungen zu verdanken, welche die Innengeräusche fast gegen Null gehen lassen. Sogar die Gurtaufhängungen wurden unter dem Diktat der Lärmunterdrückung neu designt. Ein Wellnesstempel der Kategorie 5 Sterne Deluxe, denn das Interieur wurde noch ein Stückchen exklusiver. So ist die Lederpolsterung noch detaillierter gesteppt – auch ein Attribut an den chinesischen Markt. Die Chinesen scheinen Geschmack zu haben. Das 12,3 Zoll Kombi-Instrument ist aus dem 8er und dem X5 bereits bekannt. Es steuert das völlig neue Infotainment-System und ist brillant – nicht nur qualitativ, sondern auch was die Leserlichkeit betrifft. Alles ist gestochen scharf ablesbar. Natürlich lässt sich der Chef gerne mal chauffieren und nimmt im Fonds Platz, und da braucht es natürlich eben jenen. So kann die neue Linie "Executive Lounge" bestellt werden, bei welcher der Beifahrersitz zum Fußhocker wird. So lässt es sich gemütlich und voll ausgestreckt von Aufsichtsratssitzung zu Aufsichtsratssitzung gleiten, egal ob in China, den USA, Bayern oder in Österreich.

Mehr zum Thema: