Autojahr 2019: RAM – American Feeling

Die Größe spricht für den RAM 1500, der zum Vorsteuerabzug berechtigt.

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Der Dodge RAM 1500 wurde kürzlich als „North American Truck of the Year“ ausgezeichnet. Der 1500 verfügt in allen Modellvarianten über serienmäßige Active Grille Shutters (Aktive Kühlergrill-Lamellen). Diese passen sich augenblicklich an Geschwindigkeits-, Last- und Motoranforderungen an, um eine ideale Motorkühlung zu ermöglichen und den Luftwiderstand zu senken. Der RAM 1500, den es in den Varianten Laramie, Limited, Big Horn, Longhorn und Rebel gibt, fährt auch auf Wunsch mit zahlreichen Assistenzsystemen vor: beispielsweise Frontkollisionswarner, adaptiver Tempomat, Toter-Winkel-Assistent oder 360-Grad-Kamera. Foto: Hersteller
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Vorgestellt wurde die fünfte Generation des Pick-ups vor einem Jahr in Detroit. Gebaut wird das Fahrzeug - das optional auch über einen sechsten Sitz verfügt ‑ in Sterling Heights im US-Bundesstaat Michigan. Vorgänger ist der Dodge Ram, der erstmals im Jahr 1981 auf den Markt gekommen ist. RAM ist seit dem Jahr 2010 eine eigenständige Sparte bei Chrysler und nur noch für die Pick-up-Produktion zuständig. Foto: Hersteller
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Der RAM 1500 ist mit etlichen Assistenzsystemen ausgestattet: An Bord sind nicht nur ein Spurhalteassistent sowie ein Frontkollisionswarner; auch ein Toter-Winkel-Warner, Parkassistent und 360-Grad-Kamera sind verfügbar sowie ein adaptiver Tempomat mit Stop and Go-Funktion. Optional gibt es auch eine Rückfahr-Kennung für querende Fahrzeuge beim Reversieren. Der größte lieferbare rekonfigurierbare 12 Zoll-Touchscreen mit anpassbarem One-Touch-Startbildschirm ist in den Ausstattungslinien Laramie, Longhorn und Limited verfügbar. Erhältlich ist der RAM 1500 ab EUR 65.000,-. Foto: Hersteller
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Mächtig viel unter der Haube hat der RAM 1500, etwa in der Ausstattungslinie Laramie: Der Ami-Pick-up wird von einem V8 mit 5,7 Litern Hubraum  angetrieben. Dem mächtigen Fünfsitzer wohnt eine Achtgangautomatik inne. Die RAM-Ingenieure entschieden sich darüber hinaus für eine neue Radkonstruktion mit sechs Muttern (Bild links unten) und einer 235-Millimeter-Hinterachse. Der 401 PS starke Bolide verfügt serienmäßig über einen 8,4 Zoll großen Touchscreen. Auf Wunsch ist auch ein 12-Zoll-Display möglich. Serienmäßig sind zudem Apple CarPlay bzw. Android Auto. Foto: Hersteller

Big is beautiful - so die Meinung bei RAM, seines Zeichens Hersteller pompöser Pick-ups. Das fängt beim Hubraum (5,7 Liter) an und hört bei den Ausmaßen auf; beim RAM treffen 5,82 Meter Länge auf eine Breite von gut zwei Metern und er überragt einen Zwei-Meter-Hünen (1500) noch um zwei Millimeter. Gewaltig ist auch der Radstand; der ist mit 3.556 Millimetern so lang wie ein Kleinwagen. Der Pick-up ist übrigens als LKW in Österreich zugelassen; ergo ist er vorsteuerabzugsberechtigt, was vor allem für Gewerbetreibende ein Argument ist.

Schweres Leichtgewicht

Im Vergleicht zum Vorgänger hat der RAM 1500 an Gewicht verloren - und zwar um 45 Kilogramm. Das geringere Gewicht des etwa 2.550 Kilogramm schweren Wagens ermöglicht eine weitere Erhöhung der Ladekapazität und erleichtert so die Aufteilung aller Lasten, verspricht die amerikanische Chrysler-Tochter. Das Modell 2019 ermöglicht bis zu 816 Kilogramm Zuladung und eine maximale Anhängelast von 3,5 Tonnen. Das maximale konventionelle Ladeflächenvolumen beträgt 1,74 Kubikmeter. Der Spritverbrauch des RAM 1500 Laramie beläuft sich auf 15 Liter. Unterstützt wird der 5,7-Liter-V8 von einem Mild-Hybrid-System.

Heckklappe neu

Die komplett neu gestaltete Aluminiumheckklappe mit integriertem Spoiler macht den RAM 1500 aerodynamischer und unterstreicht seine Erscheinung. Das neue Tailgate-ajar-Meldesystem warnt nun, wenn die Heckklappe nicht vollständig geschlossen ist. Zudem ist die Heckklappe dank lieferbarer Dämpfung und schlüsselloser Steuerung leichter zu öffnen.    n