Autojahr 2019: Kia - Strom Fun

Sowohl für umweltaffine Menschen wie auch für Tempobolzer bietet Kia heuer etliche Neuheiten an.

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e-Soul: Der neue e-Soul hat deutlich mehr Leistung als sein Vorgänger: Während der Alte von einem 110 PS (81,4 kW) starken Elektromotor angetrieben wurde, leistet der neue e-Soul 204 PS (150 kW) und entwickelt ein Drehmoment von 395 Newtonmetern. Foto: Hersteller
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e-Niro: Mit 64-kWh-Batterie beträgt der Stromverbrauch kombiniert 15,9 kWh pro 100 Kilometer. Mit der 39-kWh-Batterie verbraucht der e-Niro 15,3 kWh. Der 64 kWh Akku lässt sich an 100 kW-Schnellladeastationen in weniger als einer Stunde zu 80 Prozent aufladen. Die Maße: 4,375 Meter Länge, 1,805 Meter Breite und 1,56 Meter Höhe. Der Radstand beträgt 2,7 Meter... Foto: Hersteller
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Das Kofferraumvolumen liegt mit 451 Litern über dem der Hybrid-Version (436 Liter). Assistenztechnisch verfügt der e-Niro über Frontkollisionswarner (inklusive autonomen Notbremsassistenten), adaptive Geschwindigkeitsregelanlage und Stauassistent. Foto: Hersteller
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Stinger: Kias Produktpalette wurde (und wird) stetig erweitert. Flaggschiff ist der Stinger der preislich bei EUR 44.090,- startet. Der stärkste Stinger entwickelt aus seinem Twin-Turbo V6-Ottomotor mit Direkteinspritzung maximal 370 PS. Die Spitzengeschwindigkeit beträgt 270 km/h. Foto: Hersteller
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Picanto: Der Picanto ist das Einstiegsmodell und bietet fünf Personen Platz. Foto: Hersteller
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Oroceed: Neu auf dem Markt ist der ProCeed. Der fünftürige Shooting Brake kombiniert die Linie eines Sportcoupés mit der Geräumigkeit eines Kombis. Foto: Hersteller

In Sachen E-Mobilität rüstet der koreanische Autohersteller Kia heuer auf. Auf der grünen Seite dreht sich alles um den neuen e-Niro. Die 204 PS starke Elektroversion des Crossover-Modells kann mit einer Batterieladung bis zu 485 Kilometer weit fahren; im City-Zyklus liegt die maximale Reichweite des frontgetriebenen E-Autos sogar bei 615 Kilometern. Das ist mehr, also viele benzinbetriebene Fahrzeuge im Stadtverkehr mit einer Tankfüllung schaffen, heißt es seitens Kia.

Der neue Ceed

Auf der anderen Seite erweitern die Koreaner die dritte Generation der kompakten Modellfamilie Ceed um eine neue Variante: Den ProCeed, seines Zeichens ein fünftüriger Shooting Brake und der erste eines Volumenherstellers in der Kompaktklasse. Mit 594 Litern Kofferraumvolumen ist er durchaus alltagstauglich. Erhältlich ist er einzig in der GT- sowie in der GT-Line-Modellvariante. Bestückt ist der GT-Shooting Brake mit turboaufgeladenen 204 PS, der GT-Line-Diesel leistet 136 PS. Serienmäßig wohnt dem ProCeed eine Sechsgangschaltung inne, optional ist der umfangreich ausgestattete ProCeed auch mit einer Siebengangautomatik erhältlich.

Land am Strome

Damit nicht genug: Im März lanciert Kia den e-Soul, die elektrisch betriebene Variante des kantigen Crossovers. Der Würfelwagen bleibt seinem Look treu, verfügt über eine Reichweite von 485 Kilometern. Und im Herbst steht der Ceed als Benziner und Diesel mit Mildhybrid bei den Händlern. Die Spritersparnis geben die Koreaner dank der Leistungs-Unterstützung mit 48-Volt-Starter mit etwa zehn Prozent an.

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