Werners Auto-Blog: Alles Englisch oder was?

Ich steige ins Crossover (Wunderwuzzi-Wagen) und öffne mit der Keyless-Card (halt ein Schlüssel). Start-Button (früher Zündschloss) drücken, und den Downsizing-Eco-Boost (kleiner sparsamer Motor) starten. Am Touchscreen (Wisch-Gerät) die Klimatronic im Eco-Modus (es kalt machen) auf ON (Ein) switchen, die Hill-Control (a Handbremse) lösen und los geht's.

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Autofahren im 21. Jahrhundert - so viel cool ... Foto: simpson33/iStock/Getty Images Plus/Getty Images

Bevor mich die Multitronic (Schoitung) beschleunigt, leuchtet das Dead-Line-Spot-System (Lamperl für anderes Auto im toten Winkel)! Zum Glück habe ich den Collision Prevention Assist (wenn Fahrer zu deppert, um zu bremsen). Mit dem Navigation Plus (Reiseführer) komme ich gut voran, während meine Ohren vom Surround-System (früher Radio) massiert werden.

In den Kurven unterstützt mich die Electronic-Stability-Control (sonst liegst im Straßengraben). Zuletzt sucht der Park Assist (sinnloses Dingsbums, das ein Auto automatisch einparkt) eine Lücke.

Schnell aus dem Kofferraum (dafür gibt es interessanterweise keinen Fachbegriff) das Notebook (hier schon) geholt und schon geht es zur Auto-Pressekonferenz. Toll! Da wird sicher ein neuer englischer Fachbegriff vorgestellt. Cool!

Werner Christl
Motor-Ressortleiter Werner Christl Foto: Weekend Magazin

Autos sind seine Leidenschaft. Diese hat Werner Christl, der studierter Pädagoge ist, zu seinem Beruf gemacht. In seinen Betrachtungen und Kommentaren widmet sich der langjährige Motor-Ressortleiter des Weekend Magazins den täglichen Herausforderungen im Leben eines Autofahrers.

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